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Zuckerrüben

Fast abgeschlossen: Rübenaussaat

von , am
17.04.2012

Die Rübenaussaat ist fast abgeschlossen. Dabei liegt der Süden leicht vorn: Während im Süden etwa 98-Prozent des Saatgutes im Boden sind, ist im Norden etwa 95 Prozent der Fläche bestellt.

Bevor der große Regen kommt sollten Unkräuter im Rübenbestand bekämpft werden. © landpixel
In den zurückliegenden Apriltagen hat sich die Anfangs recht zügige Rübensaat niederschlagsbedingt deutlich verlangsamt, berichtet der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (liz) für sein Beratungsgebiet im Norden Deutschlands (vom Rheinland über Ostwestfalen, Niedersachsen, Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg). 
 
Mit durchschnittlich 95 Prozent gesäter Fläche liegt die Rübensaat 2012 aber immer noch gleichauf mit dem Vorjahr.

Teils zähe Saatbedingungen im liz-Gebiet

Während in
  • Mecklenburg-Vorpommern,
  • Brandenburg und
  • Ost-Niedersachsen
noch etwa zehn Prozent der Rüben gesät werden müssen, stellt sich im restlichen Teil
  • Niedersachsens,
  • in Sachsen-Anhalt,
  • Schleswig-Holstein und
  • Nordrhein-Westfalen
die Einsaat der wenigen, noch freien Flächen als äußerst zäh dar.
 
Trotz des Frostes mit bis zu -7 Grad an den Ostertagen haben die Zuckerrüben offensichtlich bisher nur wenig Schaden davongetragen. Entweder waren bei den früh gesäten Rüben die Keimblätter vollständig entfaltet und somit bereits widerstandsfähiger oder die Keimlinge waren noch nicht aufgelaufen. Die vor dem Frost gefallenen Niederschläge verdichteten den offenen Boden in den oberen Zentimetern dabei in einem Maß, dass das Eindringen des Frostes erschwert wurde.

Süden: 98 Prozent der Fläche bestellt

Das Onlineportal BISZ (Beratung und Information für den Süddeutschen Zuckerrübenanbau) berichtet, dass die Aussat im Südzucker-Gebiet zu 98 Prozent abgeschlossen ist. Damit ist die Aussaat ähnlich früh beendet wie im vorigen Jahr. Frostbedingt mussten etwa 1.000 Hektar umgebrochen und neu gesät werden. Betroffen sind hauptsächlich
  • tiefere Lagen im Rheingraben,
  • hessisches Ried und
  • Teile von Rheinhessen.
Über die Hälfte der gesäten Rüben befinden sich bereits im Keimblattstadium.

Reportage: Täglich 800 Lastwagen mit Rüben

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