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Zuckerrüben

Frostschäden bei nicht zugedeckten Zuckerrüben

© landpixel
von , am
05.01.2015

Jülich - Die beiden Frostnächte am vergangenen Wochenende haben den nicht zugedeckten Zuckerrüben im Anbaugebiet Jülich an den Mietenoberflächen stärkere Frostschäden zugefügt.

Die beiden Frostnächte am Wochenende haben den nicht zugedeckten Zuckerrüben an den Mietenoberflächen stärkere Frostschäden zugefügt. © landpixel
Im Zuckerrüben-Anbaugebiet Jülich sieht man laut LIZ (Landwirtschaftlicher Informationsdienst Zuckerrübe) überwiegend mit Vlies zugedeckte Rübenmieten im "weißen Winterkleid". Die Qualität der Rüben unterm Vlies hat nicht gelitten. Tatsächlich gibt es aber auch einzelne "nicht zugedeckte" Ausnahmen.
 
Die beiden Frostnächte (bis minus 6 Grad) am vergangenen Wochenende haben die freiliegenden Rüben an diesen Mietenoberflächen stärker geschädigt.

Glasige Rüben bis 20 Zentimeter Tiefe

Erste Beobachtungen zeigen glasige Rüben bis 20 Zentimeter Tiefe besonders an der windzugewandten Seite und an den nicht zugedeckten Feldrandmieten.
 
Die frostgeschädigten Rüben verlieren bereits jetzt Ihre feste Gewebekonsistenz und die Inhaltsstoffe beginnen sich zu verändern:
  • Zuckergehalte fallen
  • Invertzucker (hier: Glucose) steigt.
Ab dem heutigen Montag (5. Januar) sind diese Rübenmieten nicht mehr im Rahmen des Frostfonds "versichert" und die LIZ will individuell in Abhängigkeit der Rübenqualität entscheiden, ob Sortiermaßnahmen im Feld notwendig sind, damit solche frostgeschädigten Mieten wieder anliefer- und verarbeitungsfähig werden. 
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