Login
Zuckerrüben

'Genrüben': Freilandversuche enden zufriedenstellend

von , am
01.09.2011

Wetze/Üplingen - Auch 2011 fanden Freilandversuche zum Anbauverhalten herbizidtoleranter Zuckerrüben unter praxisnahen Bedingungen statt. Erste Ergebnisse fallen zufriedenstellend aus.

Der Rübenkörper nach der Ernte. © KWS
Auf den Standorten in Wetze (Niedersachsen) und Üplingen (Sachsen-Anhalt) legte die KWS SAAT AG bei ihren Feldversuchen mit gentechnisch veränderten Zuckerrüben den Schwerpunkt wieder auf anbaurelevante Fragestellungen unter praxisnahen Bedingungen. Die Versuche werden nun ausgewertet, mit den Ergebnissen ist im November 2011 zu rechnen.

Praxisfragen im Test

Wie auch in den vergangenen Jahren ging das Unternehmen im Freilandversuch Fragen nach, die für einen Anbau der herbizidtoleranten Zuckerrüben unter deutschen Bedingungen wichtig sind: Wie viel Aufwand ist notwendig, um Zuckerrüben effizient und umweltschonend anzubauen? Können Landwirte durch den Anbau der herbizidtoleranten Zuckerrüben Pflanzenschutzmittel einsparen und wenn ja wie viel?
 
Vollständige Ergebnisse im November
 
Jetzt wurden die Versuche 2011 in Wetze und Üplingen geerntet. Erste Ergebnisse aus den Zwischenbeprobungen im Juni waren vielversprechend, zeigten sie bereits zu diesem frühen Entwicklungsstadium einen deutlichen Entwicklungsvorsprung der herbizidtoleranten Zuckerrüben. Das entspricht, Unternehmensangaben zufolge, den mehrjährig erhobenen Daten, die - wie auch beim großflächigen Praxisanbau in den USA – deutliche Mehrerträge gegenüber konventionell behandelten Zuckerrübensorten zeigen. Eine Vorstellung der Ergebnisse ist für November 2011 geplant.
Auch interessant