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Zuckerrüben

Kostenloser Keimtest für überlagertes Rüben-Saatgut

von , am
26.01.2015

Saatgut aus der letzten Saison kann während der Lagerzeit Schaden nehmen und die Keimfähigkeit beeinträchtigen. Der Informationsdienst Zuckerrübe bietet einen kostenlosen Keimtest für überlagertes Rübensaatgut.

Rüben-Keimtest: Bei 10 Grad Celsius wir die Keimfähigkeit und Triebkraft des überlagerten Saatguts getestet. © LIZ
 
Ein ungenügender Feldaufgang kann teurer werden als der Restwert des  überlagerten Saatgutes. Aus diesem Grund bietet der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) ab sofort interessierten Rübenanbauern einen Fitness-Check für überlagertes Rübensaatgut an. Hierbei wird ein Keimtest unter Kältestress (bei 10 Grad Celsius) durchgeführt, um neben der Keimfähigkeit auch die Triebkraft des Saatgutes besser einschätzen zu können.
 
 
Dieser Service wird für Rübenanbauer im LIZ-Gebiet kostenlos angeboten. Aus Kapazitätsgründen stehen allerdings nur zwei Proben pro Betrieb zur Verfügung.

LIZ-Keimtest-Service: So geht's

  • Formular ausfüllen
  • 2 Esslöffel Saatgut, aus der Mitte der Packung entnehmen und in eine mit Klebeband verschlossenen Plastiktüte (z.B. Gefrierbeutel) füllen und einschicken
  • Dauer etwa 18 Tage nach Proben-Eingang
  • Einsenden an: LIZ-Koordinationsstelle - Keimtest-Service - Dürener Straße 67 50189 Elsdorf

Hier können Sie das Formular des LIZ als pdf. herunterladen ...

Vorteile der Frostbearbeitung

 
Laut Wettervorhersage ist in vielen Regionen Deutschlands mit Frost zu rechnen. Nun ist es Zeit eine Frostbearbeitung  auf Mulchsaat-Flächen durchzuführen. Die Vorteile einer solchen Maßnahme sind:
 
 
  • Verstärktes Absterben der Zwischenfrüchte
  • Die organische Masse wird frühzeitig eingemischt
  • Beschleunigtes Abtrocknen und Erwärmen des Bodens im Frühjahr
  • Mechanische Unkrautbekämpfung
  • Lockerung des Bodens
 
Neben den Vorteilen sollten Sie bei der Frostbearbeitung aber auch folgende Punkte im Auge behalten:
  • Trägt der Boden den Schlepper, ohne dass sich Spuren bilden?
  • Ist die Bodenbearbeitung terminlich zulässig (sind Auflagen zu beachten)?
  • Greift das Bodenbearbeitungsgerät ohne Probleme in den Boden ein?
  • Ist der Unterboden nicht zu feucht? (das Risiko des Verschmierens wird durch schmale Grubberzinken reduziert)
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