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Zuckerrüben

Leichte Rüben, guter Gesundheitszustand

© Mühlhausen/landpixel
von , am
19.08.2013

Die zweite Proberodung im Südzuckergebiet zeigt leichtere Rüben mit weniger Zucker. Im Gebiet des LIZ hat sich die Gammaeule zurückgezogen, außerdem wurde weniger Fungizid eingesetzt.

Landwirte sollten die Rübenbestände auf nesterweise welkendes Blatt in Augenschein nehmen. © Mühlhausen/landpixel
Mit Ausnahme des südlichen Rheinlands meldet der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) für die vergangene Woche keine Spur der Gammaeule. Es seien weder aktive Raupen, noch firscher Lochfraß oder Kotspuren festgestellt worden. Erfreulicherweise gelte dies auch für Flächen mit starkem alten Lochfraß.
 
Das LIZ-Gebiet erstreckt sich vom Rheinland über Ostwestfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg bis in den Raum Posen. 
 
Vereinzelt berichtet der LIZ von verpuppten Larven, die zum Teil allerdings schon parasitiert sind. Eine weitere Generation der Raupen sollte damit ausbleiben.

LIZ-Gebiet: Weniger Fungizidbehandlungen

Blattkrankheiten sind momentan gut unter Kontrolle. Dementsprechen wurde bis Mitte August erst auf 37 Prozent der Monitoringfläche eine Fungizidbehandlung durchgeführt - im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitpunkt bereits 64 Prozent, 14 Prozent der Flächen sogar zweimal.

Südzuckergebiet: Leichtere Rüben und weniger Zucker

Im Gebiet der Südzucker AG ist vergangene Woche die zweite Proberodung erfolgt. Nach Angaben der BISZ (Beratung und Information für den süddeutschen Zuckerrübenanbau) hat das Rübengewicht innerhalb der letzten 14 Tage um knapp 150 Gramm zugenommen. Allerdings liegt man auch bei der zweiten Proberodung beim Rübengewicht niedriger als im Vorjahr und im Vergleich zum fünfjährigen Mittel.
 
Der Zuckergehalt liegt aktuell bei 15,6 Prozent. Im Vorjahr enthielten die Rüben zu dieser Zeit 17,4 Prozent Zucker, der Mittelwert der letzten fünf Jahre liegt bei 16,2 Prozent. 

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