Login
Ende Zuckerquote

Norddeutsche Bauern wollen mehr Rüben anbauen

© ic
von , am
12.12.2016

Mit dem Ende der Zuckerquote werden Rübenanbauer im Norden Deutschlands 2017 ihre Anbaufläche ausdehnen. Außerdem gibt es viele Neueinsteiger.

Wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) meldet, weiten die Anbauer Norddeutschlands ihre Rübenflächen aus. Darüber hinaus verzeichnet der LIZ auch ein vermehrtes Interesse in Betrieben, die bisher die Rübe noch nicht im Anbau hatten. Dies sei vor allem in den Regionen Niederrhein, Westfalen und Könnern der Fall. Hier haben sich viele „Neuanbauer“ gemeldet und entsprechende Verträge gezeichnet.

Mehr Volatilität am Zuckermarkt

Mit dem Ende der Zuckerquote müssen sich Rübenanbauer auf größere Preisschwankungen am Zuckermarkt einstellen. Angebot und Nachfrage werden nun stärker als in der Vergangenheit bestimmen, welcher Preis für Zucker und damit für Zuckerrüben zu erzielen ist. Gleichzeitig bietet dies aber auch neue Chancen. So haben wettbewerbsstarke Regionen wie Könnern nun die Möglichkeit, Anbau und Verarbeitung auszudehnen.

Neue Vertragsbedingungen nach der Zuckerquote

Nord- und Südzucker haben bereits ihre Vertragsbedingungen und Preismodelle für das Ende der Zuckerquote angepasst. Der Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer hat mit Südzucker Vertragspunkte für die Zeit nach Auslaufen der Zuckermarktordnung vereinbart. Auch Nordzucker hat seine Preismodelle überarbeitet.

Mit Material von LIZ

Stärkster Zuckerrübenroder weltweit: Ropa stellt Tiger 6 vor

Ropa Tiger 6
Der weltweit leistungsstärkste Zuckerrübenroder ROPA Tiger 6 feiert Weltpremiere auf der Messe Agrosalon und erhält eine Neuheiten-Goldmedaille für sein Gesamtkonzept. © Werkbild
Ropa Tiger 6
Im Herzen arbeitet ein 700 PS starker Volvo 6-Zylinder-Reihenmotor mit 16,12 Liter Hubraum, Pumpe-Düse Einspritzung (PDE), SCR-Kat und AdBlue. Das maximale Drehmoment beträgt 3200 Nm bei 1260 U/min. Gerodet wird laut Ropa ab 1100 U/min mit 3150 Nm Drehmoment. Das sind 11 Prozent mehr gegenüber dem Tiger 5 mit 2840 Nm. © Werkbild
Ropa Tiger 6
Das neue extralange Entladeband befindet sich über den beiden Hinterachsen und ist aufgrund der höheren Bereifung höher angehängt. Das Entladeband ist 3-fach klappbar und 2000 mm breit. © Werkbild
Ropa Tiger 6
Schonende Polyurethan Mitnehmerfinger sollen hohe Förderleistungen bei kurzer Entladezeit von weniger als 50 Sekunden bei vollem Rübenbunker mit 43 m³ Fassungsvermögen ermöglichen. © Werkbild
Ropa Tiger 6
Die neu designte und sehr geräumige R-Cab Kabine wurde erheblich aufgewertet und schwebt gedämpft auf Hydrobuchsen. Unter der Bezeichnung R-Concept vereint ROPA seine intuitive Bedienphilosophie. Das große 12,1 Zoll Touchdisplay mit WLAN Schnittstelle bildet die Informations- und Kommandozentrale der Maschine. © Werkbild
Ropa Tiger 6
Der ROPA Tiger 6 ist ab 2017 lieferbar mit verschiedenen Rodeaggregaten, in diversen Reihenweiten. Beim Schleglervorsatz kann zwischen Integralschlegler, Schlegler mit Blattauswurf, Allroundschlegler oder Entblatter mit 2 Gummiputzerwellen gewählt werden. © Werkbild
Ropa Tiger 6
Speziell für das Flaggschiff Tiger hat ROPA ein neuartiges Fahrwerkskonzept mit einer Pendelvorderachse in Verbindung mit zwei hydraulisch gestützten Hinterachsen entwickelt. Gegenüber bisherigen Fahrwerken von 3-achsigen Rübenrodern, bei denen die mittlere Achse fest mit dem Rahmen verschraubt ist, soll sich das Wanken der Maschine auf ein Drittel reduzieren. © Werkbild
Ropa Tiger 6
An der Reinigung der Rüben hat sich nichts geändert. © Werkbild
Auch interessant