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Ende Zuckerquote

Norddeutsche Bauern wollen mehr Rüben anbauen

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Katharina Krenn, agrarheute
am
12.12.2016

Mit dem Ende der Zuckerquote werden Rübenanbauer im Norden Deutschlands 2017 ihre Anbaufläche ausdehnen. Außerdem gibt es viele Neueinsteiger.

Wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) meldet, weiten die Anbauer Norddeutschlands ihre Rübenflächen aus. Darüber hinaus verzeichnet der LIZ auch ein vermehrtes Interesse in Betrieben, die bisher die Rübe noch nicht im Anbau hatten. Dies sei vor allem in den Regionen Niederrhein, Westfalen und Könnern der Fall. Hier haben sich viele „Neuanbauer“ gemeldet und entsprechende Verträge gezeichnet.

Mehr Volatilität am Zuckermarkt

Mit dem Ende der Zuckerquote müssen sich Rübenanbauer auf größere Preisschwankungen am Zuckermarkt einstellen. Angebot und Nachfrage werden nun stärker als in der Vergangenheit bestimmen, welcher Preis für Zucker und damit für Zuckerrüben zu erzielen ist. Gleichzeitig bietet dies aber auch neue Chancen. So haben wettbewerbsstarke Regionen wie Könnern nun die Möglichkeit, Anbau und Verarbeitung auszudehnen.

Neue Vertragsbedingungen nach der Zuckerquote

Nord- und Südzucker haben bereits ihre Vertragsbedingungen und Preismodelle für das Ende der Zuckerquote angepasst. Der Verband Süddeutscher Zuckerrübenanbauer hat mit Südzucker Vertragspunkte für die Zeit nach Auslaufen der Zuckermarktordnung vereinbart. Auch Nordzucker hat seine Preismodelle überarbeitet.

Mit Material von LIZ

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