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Zuckerrüben

Norddeutsche Rübenbauern beenden Ernte

© landpixel
von , am
09.12.2013

In den nördlichen Anbaugebieten wurden letzte Woche die Rodearbeiten abgeschlossen. Der Naturraum Göttingen ist Spitzenreiter bei den Erträgen mit 77,4 Tonnen je Hektar.

Kampagne 2014: Die Rüben sind aus der Erde- © Mühlhausen/landpixel
Während in Nord- und Ostdeutschland schon in der letzten Woche fast alle Flächen gerodet waren, konnte in dieser Woche auch in den rheinischen Gebieten die Rübenernte nahezu abgeschlossen werden. Aufgrund des sehr hohen Ertragszuwachses zu Beginn der Kampagne und der relativ nassen Witterung hatte sich die Rübenernte dort etwas verzögert. Mit Ausnahme von Könnern (17 Prozent) und Lage (24 Prozent) muss laut landwirtschaftlichen Informationsdienst LIZ  noch ein knappes Drittel der gesamten Rübenmenge angeliefert und verarbeitet werden.

Regionale Spitzenreiter

Nach wie vor sind die höchsten Rübenerträge (70,9 t/ha) und Zuckergehalte (19,79 Prozent) im Landkreis Uecker Randow zu verzeichnen. In Sachsen-Anhalt liegt der Burgellandkreis mit 12,7 Tonnen Zuckerertrag vorne. In der vergangenen Woche stabilisierten sich die Erträge für das Werk in Nordstemmen auf einem Niveau von rund 70 Tonnen je Hektar (t/ha). Der Zuckergehalt für diesen Zeitraum betrug 18,12 Prozent. Bei den Erträgen lag der Naturraum Göttingen mit 77,4 t/ha ganz vorn, gefolgt von den Regionen Leine-Weser mit 75,1 t/ha und Einbeck mit 74,3 t/ha.
 

Zuckergehalte positiv entwickelt

Wie zu erwarten hat sich der Zuckergehalt im Euskirchener Anbaugebiet im November weiter nach oben entwickelt. Er lag im Durchschnitt bei 17,35 Prozent. Im Kampagnenschnitt werden somit etwa 17,00 Prozent erwartet - ein für die diesjährigen Witterungsbedingungen durchaus positiver Wert, so LIZ.
 
Die höchsten Zuckergehalte finden sich zur Zeit in den Regionen Zülpich-Ost (17,69 %) und Euskirchen-Nord (17,67 %). Die besten Qualitäten lieferten im November die Regionen Grafschaft (SMV=1,36 %) und Wachtberg/Meckenheim (1,38 %). Der Gesamtschnitt liegt jetzt bei 1,46 % (Oktober: 1,53 %).
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