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Zuckerrüben

Nordzucker: Kampagne mit elf Tonnen Zucker je Hektar beendet

von , am
11.01.2014

Braunschweig - Mit "insgesamt respektablen" Ergebnissen hat die Nordzucker AG Die Rübenkampagne in Norddeutschland beendet. Mit den Erträgen ist man zufrieden, obwohl sie unter den Vorjahren liegen.

Bei Nordzucker ist die diesjährige Kampagne seit 5. Januar beendet. © krick/agrar-press
Die norddeutschen Werke der Nordzucker AG, Braunschweig, haben in diesen Tagen die Rübenkampagne 2013/14 mit - Firmenangaben zufolge - insgesamt respektablen Ergebnissen beendet.
 
Wie das Unternehmen meldet, haben die Werke Clauen und Schladen am 3. und 4. Januar ihre Verarbeitung abgeschlossen, am 5. Januar folgten Nordstemmen, Klein Wanzleben und Uelzen. Insgesamt dauerte die diesjährige Kampagne 102 Tage (Vorjahr: 135).

Ertragsschnitt von elf Tonnen je Hektar

Die Zuckererträge sind mit elf Tonnen je Hektar durchschnittlich und deutlich unter den Ergebnissen der beiden hervorragenden Vorjahre (13 Tonnen), denn eine witterungsbedingt sehr späte Aussaat sowie ein eher feucht-kaltes Frühjahr beeinträchtigten die Vegetation der Rüben erheblich.
 
Dennoch: "Gemessen an unseren Erwartungen nach den ersten Proberodungen im August konnte die Rübe auf den norddeutschen Äckern einen erfreulichen Zuwachs für sich verbuchen und sowohl in Masse als auch beim Zuckergehalt aufholen", erläutert Volker Bückmann, Leiter Rohstoffbeschaffung Zentraleuropa.
 
Die hervorragende Qualität der Rüben bis zum Ende der Kampagne und die gute Vorbereitung der Werke hätten zudem dazu beigetragen, dass die Verarbeitung während der gesamten Kampagne in den Werken auf sehr hohem Niveau stabil gelaufen sei.

Investitionsprojekte haben Erwartungen erfüllt

Michael Gauß, Leiter der Region Zentraleuropa, ist sehr zufrieden: "Alle unsere Investitionsprojekte haben die Erwartungen in vollem Umfang erfüllt." So sei das Silo in Uelzen planmäßig zu Beginn der Kampagne fertig gestellt und in der Zwischenzeit mit neuem Zucker gefüllt worden, die geänderte Saftreinigung in Clauen und die Anpassungen im Abwasserbereich des Werks Nordstemmen hätten ebenfalls zu Verbesserungen und Entlastungen im jeweiligen Bereich beigetragen.
 
"In der gesamten Produktionskette - von unseren Landwirten über die Mietenpflege, die Transporteure bis hin zur Annahme und Verarbeitung im Werk - wurde wieder einmal hervorragend Hand in Hand gearbeitet", resümiert Gauß.

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