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Zuckerrüben

NRW: Zuckerrübenernte zufriedenstellend

© landpixel
von , am
01.01.2014

Düsseldorf - Die Zuckerrübenernte in Nordrhein-Westfalen fiel 2013 mit 3,82 Millionen Tonnen um 11,4 Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Grund dafür ist unter anderem die Reduzierung der Anbaufläche.

Die Rübenernte 2014 neigt sich dem Ende. Nur noch im Rheinland laufen die Roder. © agrar-press
Die Landwirte in Nordrhein-Westfalen erzielten bei der Zuckerrübenernte im Jahr 2013 mit knapp 74 Tonnen je Hektar den dritthöchsten Flächenertrag aller Zeiten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt auf Basis der Ergebnisse der "Ernte- und Betriebsberichterstattung" mitteilt, wurde das ausgezeichnete Ergebnis des Jahres 2012 allerdings nicht ganz erreicht (minus zwei Prozent).
 
Die in Nordrhein-Westfalen insgesamt geerntete Menge an Zuckerrüben fiel im Jahr 2013 mit 3,82 Millionen Tonnen um 11,4 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor; dies ist unter anderem auch auf eine Reduzierung der Zuckerrübenanbaufläche um 9,6 Prozent zurückzuführen.

Witterungsverhältnisse nicht optimal

Die Witterungsverhältnisse zu Beginn der Vegetation ließen den letztlich erzielten Ertrag zunächst nicht erwarten: Trockene Bodenverhältnisse ermöglichten zwar eine termingerechte Aussaat, aber für eine ideale Jungpflanzenentwicklung war es im April und Mai 2013 zu kalt.
 
Im Juli und August zogen die Temperaturen zwar an, doch ausbleibende Niederschläge in den Sommermonaten bremsten zunächst das Wachstum. Erst ab Mitte September wirkten sich ausreichende Niederschläge bei gleichzeitig milden Temperaturen und die goldene Oktobersonne sowohl auf die Erntemenge als auch den Zuckergehalt positiv aus.

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