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Zuckerrüben

Rheinland: Höhere Rübenerträge als erwartet

© landpixel
von , am
18.11.2013

Bonn - Im Rheinland zeichnen sich höhere Zuckerrübenerträge ab als im September erwartet. Allerdings drosselte der Dauerregen die Rübenernte erheblich und führte zu Lieferengpässen.

Im Jahr 2016 beträgt die Abschlagszahlung für Quotenrüben 20,- Euro je Tonne. © agrar-press
Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) vergangene Woche unter Berufung auf den Rheinischen Rübenbauer-Verband (RRV) berichtete, läuft die Zuckerrübenkampagne in der Region seit dem 23. September und etwa die Hälfte der Rüben sind inzwischen geerntet. Die hohen Niederschläge im Oktober einschließlich der ersten Novemberdekade haben jedoch die Zuckerrübenernte im Rheinland erschwert.
 
 
Gerodet werden konnten unter diesen Verhältnissen in der 1. Novemberwoche nur drei Prozent der Rüben, was zu einer Vorratsmenge am Feldrand von nur fünf Prozent der Rüben und Lieferengpässen führte. Die Rübenanbauer jetzt auf eine Wetterbesserung, damit sie ihre Rüben zügig aus der Erde bekämen.

Kürzere Rübenkampagne

Inzwischen würden vom RVV im Mittel Rodemengen von über 70 Tonnen je Hektar (t/ha) erwartet, während er Mitte September von durchschnittlichen Rübenerträgen zwischen 65 t/ha und weniger als 70 t/ha ausgegangen sei. Ursache für die nun doch höheren Erträge sind nach Angaben des RLV die günstigen Witterungsbedingungen im September und Oktober, die zu einem weiteren Ertragszuwachs geführt haben.
 
Die Rübenkampagne im Rheinland laufe noch bis Weihnachten und werde damit im Vergleich zu den Vorjahren 14 Tage eher beendet sein, führte der RLV aus. Im Rheinland bauen etwa 4.000 Landwirte auf insgesamt 45.000 Hektar Zuckerrüben an; mit den Rüben beliefert werden die Zuckerfabriken in Jülich, Appeldorn und Euskirchen.

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