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Zuckerrüben

Rheinland: Rübenaussaat hat begonnen

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von , am
28.03.2011

Bonn - Die rheinischen Bauern haben in den vergangenen Tagen mit der Zuckerrübenaussaat begonnen. Das ist deutlich früher als im Mittel der vergangenen Jahre.

© Mühlhausen/landpixel
Nach Angaben des Rheinischen-Rübenbauer-Verbandes (RRV) fanden die Landwirte bei einer stabilen Witterung größtenteils günstige Bodenbedingungen vor. Lediglich die Bodentemperaturen ließen noch etwas zu wünschen übrig. Die Anbauer nutzten jetzt die Möglichkeit, mit einer frühen Saat die Vegetationsperiode möglichst gut auszunutzen, um das hohe Ertragsniveau der vergangenen Jahre zu wiederholen.

Wirtschaftlichkeit durch hohe Erträge

Laut RRV sind hohe Erträge mehr denn je notwendig, um weiterhin wirtschaftlich und wettbewerbsfähig Zuckerrüben anzubauen. Infolge der Zuckermarktreform hätten die Anbauer drastische Einkommenseinbußen hinnehmen müssen. Neben auskömmlichen Preisen und einem guten Kostenmanagement komme daher der kontinuierlichen Ertragssteigerungen eine große Bedeutung für die nachhaltige Sicherung des Anbaus zu.

Verband rechnet mit zunehmendem Zuckerrübenanbau

Für die neue Saison ist dem RRV zufolge mit einer spürbaren Ausdehnung des Zuckerrübenanbaus gegenüber dem Vorjahr zu rechnen. Es sei davon auszugehen, dass insgesamt rund 50.000 Hektar Rüben im Rheinland ausgesät würden. Das liege zum einen daran, dass den Landwirten zusätzliche Quotenrübenliefermengen zugeteilt worden seien; zum anderen werde der Anbau für Industrie- und Biogasrüben ausgedehnt, denn die gute Verwertbarkeit von Rüben in Biogasanlagen sei inzwischen zweifelsfrei belegt. Deshalb intensiviere man auch von Verbandsseite das Versuchswesen und die Beratung rund um den Anbau von Biogasrüben. Das Verbandsgebiet des RRV erstreckt sich von Münster im Norden bis zur Mosel im Süden und von Aachen im Westen bis Dortmund im Osten. In dieser Region bauen rund 4.400 Landwirte Zuckerrüben an.
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