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Zuckerrüben

Rheinland: Rübenernte nah am Rekord

von , am
10.01.2013

Bonn - Auch in diesem Jahr fuhren die rheinischen Zuckerrübenbauern wieder eine Spitzenernte ein. Nach Schätzungen liegen die Erträge bei 73,5 Tonnen pro Hektar.

Bei Nordzucker ist die diesjährige Kampagne seit 5. Januar beendet. © krick/agrar-press
Anfang kommender Woche endet die Rübenverarbeitung an den rheinischen Zuckerfabriken. Für die Rübenanbauer im Rheinland ist dabei das Rübenjahr und die Rübenkampagne 2012 erfolgreich verlaufen. "Das Rekordergebnis des Vorjahres haben wir nicht erreicht, aber auch diesmal ist es wieder eine Spitzenernte und das zweitbeste Ergebnis der Geschichte des rheinischen Rübenanbaus", sagte des Vorsitzende des Rheinischen Rübenbau-Verbandes (RRV), Bernhard Conzen, der in Bonn erscheinenden Landwirtschaftlichen Zeitschrift (LZ) Rheinland.
 
Conzen, der auch Vizepräsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) ist, schätzt, dass sich die Rübenerträge bei durchschnittlich 73,5 Tonnen pro Hektar bewegen werden. Das Ergebnis liege damit nahe an dem des Rekordjahres 2011 mit 77 t/ha. Ungewöhnlich hoch seien auch die Zuckergehalte mit 18 Prozent, so dass ein gewachsener Zuckerertrag von rund 13 Tonnen pro Hetar erreicht werde. "Für das Rheinland sind das hervorragende Ergebnisse", so der RRV-Vorsitzende.

Rübenjahr 2012: "Wechselbad der Gefühle"

Nach Angaben von Conzen entpuppte sich das Rübenjahr 2012 als "Wechselbad der Gefühle", das aber in punkto Ertrag doch noch mit einem sehr guten Ergebnis endete. Die Rüben im Rheinland seien rechtzeitig Ende März/April gesät worden. Das eher kühle Frühjahr und eine ausgeprägte Trockenphase im August und September hätten dabei zunächst das Rübenwachstum begrenzt. Nach dem einsetzenden Regen Anfang Oktober habe es allerdings einen weiteren Zuwachs wie selten im Oktober und November gegeben, so dass auch wieder hervorragende Rübenerträge erreicht werden konnten, betonte Conzen.
 
Auch der Kampagnenverlauf sei, so der RRV-Vorsitzende weiter, ein Wechselbad der Gefühle gewesen. Der größte Teil der Kampagne sei bis Anfang Dezember recht gut verlaufen. Die Witterung, sprich die recht hohen Niederschläge Anfang Oktober und im November sowie im Dezember, hätten dann doch immer wieder große Herausforderungen an die Rübenernte und den -transport gestellt. "Dennoch hat es lange Phasen gegeben, in denen die Anlieferung der Rüben an die Fabrik ruhig und problemlos verlief", betonte Conzen.

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