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Zuckerrüben

Nach der Rodung Mietenpflege beachten

© landpixel
von , am
02.12.2013

Nach dem Abschluss der Rodungen müssen jetzt die letzten Rübenmieten fachgerecht zugedeckt sein. Der liz rät deshalb zu regelmäßigen Kontrollen der Mieten auf ordnungsgemäße Abdeckung.

Rüben, die erst ab dem 5. Januar verladen werden, sollten jetzt zum Schutz vor Frost abgedeckt werden. © Mühlhausen/landpixel
Besonders nach Wind oder Sturm müsse demnach die Ware kontrolliert werden. Aus Uelzen werden derweil im Berichtszeitraum Mitte November (18.11. - 23.11.) Zuckererträge (ZE) weiterhin auf einem stabilen Niveau gemeldet.
 
In den Naturräumen Walsrode-Fallingbostel und Elbufer Drawehn wurde hingegen im Berichtszeitraum aus Regionen mit geringer Beregnungsintensität geliefert. Die Ergebnisse seien deutlich unter dem Durchschnitt des Naturraumes. Den Spitzenplatz beim Zuckerertrag belege der Naturraum Nordkreis Gifhorn mit 12,8 t/ha, gefolgt von Nordheide mit 12,3 t/ha.
 
Wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (liz) weiter berichtet, haben sich die Zwischenfrüchte im wüchsigen Herbst sehr gut entwickelt, so dass die Bestände ihre positiven Wirkungen auf die Bodenstruktur, den Erosionsschutz, den Nährstofferhalt und die Unkrautunterdrückung entfalten konnten und auch weiterhin können. Die weitere Behandlung der Zwischenfrüchte sollte variabel, in Abhängigkeit von Förderung, Reife und Witterungsbedingungen gehandhabt werden.

Bundesweite Sortenversuche

Ende November legte das lfZ darüberhinaus die neuesten Ergebnisse der bundesweiten Sortenversuche vor. Die Leistung der Sorten im 3-jährigen-Schnitt in den Kategorien Ertrag und Qualität, Blattkrankheiten, Feldaufgang und Schosser sowie BZE-Konstanz zeigt das liz auf seiner Internetseite. Bei jüngeren Sorten fließen teils Ergebnisse aus den Wertprüfungen (WP) in die dreijährige Sortenleistung ein. Diese sollten laut liz wegen der geringere Praxisrelevanz etwas weniger Gewicht bei der Beurteilung der Sorte erhalten.

Weitere Ertragsergebnisse

Für das Werk Klein Wanzleben wurde in der Woche vom 18. bis 24. November Zuckerrüben angeliefert mit einem durchschnittlichen Zuckerertrag von 10 t/ha. Dieser setzt sich aus 18 Prozent Zucker und einem Rübenertrag von 55,5 t/ha zusammen. Aus dem Naturraum Harzvorland wurden Zuckererträge von 11,5 t/ha im Durchschnitt geliefert. Gefolgt von der Magdeburger Börde mit 10,2 t/ha. Der Trend der steigenden Erträge aus den letzten Wochen hält noch an.
 
Für das Werk Nordstemmen ist laut liz im Zeitraum vom 21. bis 28. November der durchschnittliche Ertrag erstmals über 70 t/ha geklettert und liege jetzt für die letzte Woche bei 71,1 t/ha mit 18,12 % Zucker. Dabei konnten die höchsten Erträge in den Naturräumen Bad Gandersheim (75,7 t/ha), Leine-Weser (74,1 t/ha) und Munzel-Wennigsen (73,2 t/ha) gemessen werden. Die süßesten Rüben für diesen Zeitraum kommen aus den Regionen Gronau Alfeld (18,81 %) gefolgt von Bassum (18,31 %) und Rethen (18,28 %).

Video: Erster Zuckerrüben Vollernter - ein Meilenstein der Landtechnik

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