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Blattdüngung

Rüben: Jetzt mit Blattdünger Bormangel verhindern

Bormangel an Rüben
am
04.06.2019

Bormangel kann zu Herzfäule führen. MIt einer passenden Blattdüngung verhindern Sie jetzt die Schäden. Hier unsere Tipps.

Wenn die Rüben ins Wachstum gehen, kann eine Bordüngung Herz- und Trockenfäule verhindern. „In den Frühsaaten ist der Reihenschluss erreicht und die Bestände wachsen zügig“, berichten die Berater der Landwirtschaftskammer (LWK) Nordrhein-Westfalen.

Häufig steht jetzt noch die Bordüngung an. Typische Bor-Mangelstandorte sind leichte Böden und überhöhte pH-Werte. Hier bewährt sich eine Bordüngung, um Schäden durch Herz- und Trockenfäule zu verhindern.

Trockenheit kann Schäden verstärken

Die Berater empfehlen, die Witterung im Blick zu behalten: „Bei Sommertrockenheit ist die Borverfügbarkeit aber auch auf besseren Standorten eingeschränkt.“

Die Rübe benötigt für ihr Wachstum ca. 500 g/ha Bor. Da Bor nicht von den alten Blättern in die jüngeren verlagert werden kann, ist eine ständige Aufnahme während der Vegetation erforderlich.

Rund zwei Drittel des Bors werden in der Jugendentwicklung der Rüben aufgenommen. Daher muss eine Düngung früh bis Reihenschluss erfolgen.

Es empfiehlt sich eine Bormenge zur Blattdüngung von rund 400 bis 500 g/ha. „Auch die weiteren Mikronährstoffe sind vielfach weniger verfügbar. Daher ist es oft sinnvoll, die Düngung etwas breiter aufstellen und neben Bor auch Mangan, Magnesium und Schwefel auszubringen.“

Nicht zu lange warten

Warten Sie dabei aber nicht auf erste Symptome! Dann ist der Schaden nicht mehr zu reparieren und kann zu erheblichen Ertrags- und Qualitätseinbußen führen.

Bormangel findet sich an der Rübe zuerst an den jüngeren Blättern. Später sind schwarze, verdorrte Herzblätter zu erkennen. Die äußeren Blätter bleiben zunächst noch grün und fallen erst später durch Vergilbung, Marmorierung und Wellung der Blätter auf.

Die Oberseite der Blattstiele reißt auf, verkorkt und verfärbt sich schwarzbraun. Am Rübenkopf sind zuerst blassgraue Flecken erkennbar, die später schwarz werden und sich zur Trockenfäule entwickeln.

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