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Zuckerrübe

Rüben-Düngung: Vorsicht bei der Kali-Menge

Aussaat der Zuckerrübe
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Katharina Krenn, agrarheute
am
24.02.2017

Die Zuckerrübe braucht viel Kalium. Aber kurz vor der Rübenaussaat im Frühjahr kann zu viel Kali zu Auflaufschäden führen.

Für einen hohen Zuckergehalt und eine bessere Resistenz gegen Trockenstress, braucht die Zuckerrübe Kalium. Bei einem Rübenertrag von 75 Tonnen werden etwa 200 kg K2O/ha entzogen, die bei mittlerer Nährstoffversorgung des Bodens auch gedüngt werden sollten.

Vorsicht ist allerdings geboten bei der Kalidüngung im Frühjahr kurz vor Saat der Zuckerrüben, warnt der Informationsdienst Zuckerrübe LIZ. Kalium erhöht wie mineralischer Stickstoff die Salzkonzentration im Boden, was zu Auflaufschäden führen kann.

Das sind die Risikofaktoren

  • hohe mineralische N-Düngung
  • leichter Boden
  • kurze Zeit vor der Saat
  • wenig Niederschlag
  • flache anschließende Bodenbearbeitung

Deshalb sollte die Kali-Düngung vor der Saat auf 80 bis 120 kg K2O/ha (leichter – schwerer Boden) begrenzt werden. Die Restmenge kann ab 6-Blatt-Stadium der Rübe (bei trockenem Blatt) gedüngt werden. 

Mit Material von LIZ
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