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Zuckerrübe

Rübenanbau: Herbizide in der Vorfrucht berücksichtigen

Rübenaussaat
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Katharina Krenn, agrarheute
am
09.02.2017

Nicht jedes Herbizid ist in nachfolgenden Rüben verträglich und kann Schäden verursachen. Bei diesen Herbiziden ist Vorsicht geboten.

In Zuckerrüben nach Mais oder nach einem Umbruch von Raps oder Weizen kann es durch die verwendeten Herbizide in der Vorfrucht zu Schäden kommen, warnt der Informationsdienst Zuckerrübe.

Nach dem Umbruch sollte deshalb genau geprüft werden, ob die eingesetzten Herbizide rübenverträglich sind und der Nachbau von Zuckerrüben möglich ist.

Herbizide mit Risikofaktor

Diese Abhängigkeit gilt auch für den Herbizideinsatz in Mais. Soll nach dem Mais im Folgejahr die Zuckerrübe angebaut werden, so muss schon beim Einsatz im Mais an die Zuckerrübe gedacht werden. Beispielsweise ist bei Diflufenican-haltigen Pflanzenschutzmitteln Vorsicht geboten. Bei einigen Herbiziden sollten mindestens  zwölf Wochen zwischen Applikation und Aussaat liegen. Bei anderen wird vor der Rübensaat eine mischende Bodenbearbeitung empfohlen.

Eine Übersicht der kritischen Herbizide vor Zuckerrübe finden Sie hier.

Mit Material von LIZ
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