Login
Zuckerrüben

Rübenbestände fertig düngen

von , am
11.03.2011

Zuckerrübenbestände sollten bereits jetzt die gesamte Düngung erhalten. Düngungen nach der Saat oder sogar in den wachsenden Bestand hinein führen stets zu erhöhten Alpha- amino-N-Werten.

© Mühlhausen/landpixel
Zudem sinkt regelmäßig der Zuckergehalt. In der Zuckerrübe sollten vor allem Ammonium- oder Amiddünger eingesetzt werden. Amiddünger werden selbst bei den derzeitigen Temperaturen binnen weniger Tage in Ammonium umgewandelt. Das Ammonium wird dabei an der Bodenmatrix sorbiert und unterliegt keiner Auswaschung. Soll noch eine Kaliumdüngung erfolgen, ist vor allem auf sandigen und schluffigen Böden auf eine tiefere Einmischung zu achten. Erfolgt keine tiefere Bearbeitung, muss die Düngergabe beschränkt werden.
Auf leichten Böden kann unter der Voraussetzung einer Bewässerung auch eine Kaliumdüngung mit Patentkali im Bestand eingeplant werden. Der Magnesiumbedarf der Zuckerrübe ist vergleichsweise hoch. Vor allem auf leichten Böden ist aufgrund der größeren Schneemengen kaum frei verfügbares Magnesium vorhanden. Eine angepasste Düngung ist in jedem Fall anzuraten. Magnesium ist gut löslich, der Düngerzeitpunkt spielt damit keine große Rolle. Grundsätzlich kann auch eine Düngung nach der Saat in Form von Kieserit erfolgen.
 
In vielen Regionen konnte im Herbst aufgrund der starken Niederschläge die Grundbodenbearbeitung nicht durchgeführt werden. Hier sollten jetzt die trockenen Bodenbedingungen genutzt werden. weiterlesen ...
 
Schwache Bestände sollten mit Phosphor angedüngt werden. Die Getreidebestände haben sich im Herbst nur zögerlich entwickelt. Viele Bestände überwinterten im ein- bis drei-Blattstadium. weiterlesen ..
 
Video: Ab sofort gibt es von agrarheute.com und NU Agrar wieder regelmäßig Tipps rund um die Ackerkulturen. Viele Bestände sind nach dem Winter stark geschädigt. Was Sie in der Praxis tun können erklärt Josef Stangl im Vegetationsreport. zum Video ...
Auch interessant