Login
Zuckerrüben

Rübenernte 2011: Auch die inneren Werte stimmen

von , am
12.12.2011

Fast überall sind die Rübenrodungen abgeschlossen. Der Abtransport der Rüben zu den Rübenfabriken läuft. Neben den überdurchschnittlichen Erträgen sind es auch die inneren Werte der Rüben, die zufrieden stellen.

Nordzucker verzeichnete 2014/15 einen Gewinnverlust. © Mühlhausen/landpixel
Die Entwicklung des Zuckergehaltes hat in diesem Jahr einen höchst erfreulichen Verlauf genommen. Trotz niedriger Werte zum frühen Erntebeginn in den westlichen Anbaugebieten haben die Zuckergehalte Mitte November in allen Anbaugebieten die 18% Marke überschritten, so meldet der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ). Im Gegensatz zum Jahr 2009 mit gleich bleibend hohen Zuckergehalten über die gesamte Kampagne ist der Zuckergehaltsverlauf 2011 demnach durch einen starken und kontinuierlichen Anstieg bis zum Ende der Rodesaison gekennzeichnet. Dies ist angesichts des hohen Ertragsniveaus 2011 besonders bemerkenswert. Ursache sind das gesunde Rübenblatt und der viele Sonnenschein bis Ende November, so meldet der LIZ weiter.

Reportage: Täglich 800 Lastwagen mit Zuckerrüben


Endlich Regen

Über die Niederschläge der vergangenen Tage freuten sich viele Landwirte nach einem extrem trockenen November angesichts der ersten Niederschläge zum Monatswechsel November/Dezember. Während die Trockenheit zu einer zügigen und meist problemlosen Rübenernte beitrug wurde sie für die Herbstsaaten teilweise schon zum Problem. Doch wie wirkt sich die Herbsttrockenheit auf das Rübenjahr 2012 aus? In einer entsprechenden Umfrage des LIZ unter 144 Landwirten sind die meisten Teilnehmer der Ansicht, dass sie eher als positiv oder problemlos einzuschätzen ist. Dabei spielt sicherlich eine Rolle, dass die tiefe Grundbodenbearbeitung unter optimalen Bodenbedingungen erfolgen konnte. Die Sorge um die knappen Bodenwasservorräte schlägt sich dagegen in einer kritischen Beurteilung nieder und wird mit jedem Niederschlag kleiner.

Wird 2011 ein Rübenrekordjahr?

Auch interessant