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Zuckerrüben

Rübensaatgut: Fünf Tipps zur richtigen Lagerung

© landpixel
von , am
19.02.2015

Kühl und trocken sollte Rübensaatgut gelagert werden. Nur so kann man sicher gehen, dass das teure Saatgut nicht verfrüht in der Schachtel keimt. Weitere Tipps für eine optimale Lagerung, gibt es hier.

Um Verluste zu vermeiden, sollte teures Rübensaatgut kühl und trocken gelagert werden. © landpixel
Wer sein Rübensaatgut schon im Lager hat oder demnächst abholt, sollte vorsichtig damit umgehen. Das Rübensaatgut braucht die sorgsame Behandlung nicht nur wegen des hohen Preises, sondern vor allem wegen der großen Bedeutung für einen schnellen, hohen und gleichmäßigen Feldaufgang. Wie derLandwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) auf seiner Internetseite schreibt, ist Rübensaatgut in der Regel "geprimt".
 
 
 Das heißt, der Keimprozess wurde in der Saatgutaufbereitung bereits eingeleitet und wieder gestoppt, um den Feldaufgang zu beschleunigen. Jetzt darf es keinen Fehlstart in der Schachtel geben. Das größte Risiko besteht in der Anfeuchtung. Hierdurch können die Keimfähigkeit, die Triebkraft aber auch die Wirkung der Pflanzenschutzmittel in der Pillenhüllmasse beeinträchtigt werden.

So verhindern Sie Saatgutverluste

1. Die Saatgutverpackung darf nicht geöffnet werden.
2. Das Saatgut sollte in Räumen mit geringer Luftfeuchte und kühlen Temperaturen lagern. 3. Das Saatgut sollte erst unmittelbar vor der Aussaat in die Sägeräte gefüllt werden.
4. Bei längeren Saatunterbrechungen sollte das Saatgut aus den Sägeräten entnommen werden, um es gegen Luftfeuchte geschützt (verschlossene Plastiktüte) zwischenzulagern.
5. Restsaatgut nach der Saat vor Luftfeucht schützen. 
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