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Zuckerrüben

Unkrautbekämpfung trotz Trockenheit: Darauf kommt es an

von , am
13.05.2011

Die anhaltende Trockenheit in vielen Zuckerrübenanbauregionen macht spezielle Maßnahmen bei der Unkrautbekämpfung notwendig.

Rüben können durch Langzeitherbizide der Vorfrucht geschädigt werden. © landpixel
Die Wirkung der Bodenherbizide ist erheblich eingeschränkt, sodass es vor allem auf die Wirkstoffaufnahme über das Blatt ankommt, darauf weisen jetzt Experten des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes Zuckerrübe hin
 
Erschwert wird die Situation dadurch, dass ausgeprägte Wachsschichten und Staubbelag die Wirkstoffaufnahme behindern, sodass hohe Wirkstoffmengen notwendig sind, noch dazu bei zum Teil durchgewachsenen Unkräutern.

Kurzzeitsplitting, der optimal Zeitpunkt und Additive helfen

Unter diesen Bedingungen sorgt die Unkrautbehandlung am frühen Morgen infolge der abgekühlten Pflanzenbestände und Taubildung für eine bessere Benetzung der Blattoberfläche und ein schnelleres Eindringen in das Blatt.
 
Auch ein Kurzzeitsplitting, mit jeweils der halben Aufwandmenge im Abstand von sofort bis drei Tagen bei gegenläufigen Überfahrten, kann die Pflanzenschutzmittelwirkung optimieren. Zudem sollte auf ein kleines Tropfenspektrum geachtet werden. Dazu trägt ein erhöhter Wasseraufwand bei Einsatz kleiner Düsen und hohem Spritzdruck bei.
 
Der Einsatz von Additiven mit hohem Penetrationsvermögen sorgt für zusätzliche Wirkungsverstärkung.
 
Aktuelle Herbizidempfehlungen bei Trockenheit und großen Unkräutern finden Sie auf den Seiten des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes Zuckerrübe. zum LIZ ...
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