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Zuckerrüben

Vegetationsreport: Fungizideinsatz in Zuckerrüben

von , am
09.07.2014

Das Auftreten von Krankheiten in Zuckerrüben wird durch die feucht-warme Witterung begünstigt. Die Bestände sollten auf Cercospora, Ramularia und Mehltau überprüft werden.


Voraussetzung für den Befallsanstieg von Cercospora ist die höhere Luftfeuchte im Bestand. Eine Bekämpfung von Cercospora (+ Ramularia) ist in jedem Fall angesagt, wenn sich bei Temperaturen über 20 °C und hoher Luftfeuchte Symptome zeigen.
 
Cercospora breitet sich schnell aus und kann den Blattapparat stark schädigen. Die rundlich weiß-grauen Blattflecken mit einem rotbraunen Rand sind leicht zu erkennen. Im Inneren der Blattflecken entstehen die Konidienträger. Die Blattflecken von Cercospora (Symptome) können mit denen von Ramularia verwechselt werden. Die Ramularia-Blattflecken sind nur etwas ungleichmäßiger geformt und sind durch einen bräunlichen Rand abgegrenzt. Bei starkem Befall von Cercospora kann die gesamte Blattfläche zerstört werden.

Bei einmaliger Behandlung Aufwandmenge staffeln

Die Zuckerrübe bildet ständig neue Blätter nach und es entstehen starke Ertragsausfälle und Qualitätseinbußen. Für den Ertrag sind die derzeit gebildeten Blätter entscheidend. Wenn nur eine Fungizidbehandlung vorgesehen ist, sollte die Aufwandmenge gestaffelt werden in Abhängigkeit vom Behandlungstermin und vorgesehenen Rode-Zeitraum. 
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