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Zuckerrüben

Vermehrt Pilzbefall in Zuckerrüben

© landpixel
von , am
18.07.2014

Zwar ist es deutschlandweit derzeit überwiegend sonnig und trocken. Doch das feucht-warme Wetter der vergangenen Woche hat gereicht, um in Rüben den Krankheitsdruck zu erhöhen.

So sieht das Blattkrankheitenmonitoring im LIZ-Gebiet in der aktuellen Kalenderwoche aus. © google maps/LIZ
Im Einzugsgebiet von Nordzucker und Pfeifer & Langen breiten sich derzeit pilzbedingte Blattkrankheiten aus. Wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) berichtet, werden neben Cercospora auch Mehltau und Rost festgestellt.
 
Über 20 Prozent der Monitoringfläche liegen mittlerweile über der Vorwarnschwelle und auf zehn Prozent der Flächen wird die Behandlungsschwelle von fünf Prozent bereits überschritten. Der Informationsdienst empfiehlt vor allem Landwirten im Rheinland, Westfalen und in Niedersachsen, ihre Fläche baldmöglichst zu kontrollen und gegebenenfalls zu behandeln.
 
Als Vergleich zieht der LIZ das bisher stärkste Befallsjahr 2007 herand. Im Rheinland nähere man sich der damaligen Situation momentan an. Allerdings sei die Situation im Norden und in der Mittel Deutschlands noch wesentlich entspannter.

Cercospora-Kontrollen auch im Südzuckergebiet

Auf den roten Flächen gilt ein Kontrollaufruf. © BISZ
Im Südzuckergebiet ruft BISZ (Beratung und Information für den Süddeutschen Zuckerrübenanbau) in einigen Regionen zur Kontrolle der Zuckerrübenbestände auf Cercospora auf.
 
Hier sind Flächen im Westen zwischen Eschborn und Steinweiler betroffen. Auch für einige Gebiete in Nieder- und Oberbayern existiert ein Kontrollaufruf.
 
 

Vegetationsreport: Cercospora und Hirsen in Rüben

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