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Zuckerrüben

Zuckerrüben: Änderungen bei Beizen ab 2016

von , am
21.07.2015

Rübensaatgut erhält durch die Beize bestimmte Insektizid- und Fungizidwirkstoffe. Ab 2016 ergeben sich einige Änderungen. Poncho Beta plus darf z.B. nicht mehr auf drainierten Flächen ausgesät werden.

Bei der Aussaat von Zuckerrüben in 2016 sind noch vier Beizen zugelassen. © landpixel
Bei der Aussaat von gebeiztem Zuckerrübensaatgut tritt nach heutigem Stand der Zulassung eine wichtige Änderung in Kraft. Für die Aussaat 2016 werden vier verschiedene Beizausstattungen für Zuckerrüben angeboten: Sombrero, Cruiser Force, Force Magna und Poncho Beta plus sind mit Einschränkungen erlaubt.

Pocho Beta plus

Poncho Beta plus darf ab 2016 nicht mehr auf drainierten Flächen ausgesät werden. Für solche Flächen müssen andere Beizen gewählt werden. In Poncho Beta sind die Wirkstoffe hoch dosiert, sie erfassen das gesamte Spektrum an tierischen Schädlingen. Poncho Beta plus hat seine Vorteile bei der Bekämpfung von Moosknopfkäfern.

Sombrero

Sombrero darf erst ab dem 16. März eines Jahres auf drainierten Flächen ausgesät werden. Sollte also die Möglichkeit einer sehr frühen Aussaat bestehen, sind andere Pillierungen zu nutzen. Die Beizung Sombrero hat ihre Stärken im Schutz vor Blattläusen.

Janus forte

Janus forte wird nicht mehr angeboten.

Cruiser Force

In Cruiser Force sind die Wirkstoffe hoch dosiert, sie erfassen das gesamte Spektrum an tierischen Schädlingen. Cruiser Force hat leichte Vorteile bei der Erfassung von Drahtwürmern.

Force Magna

In Force Magna sind die Wirkstoffe in geringerer Dosierung enthalten. Der Schutz vor unterirdischen Schädlingen ist gut, der Nachteil von Force ist die geringe oberirdische Wirkungsdauer. Blattläuse werden nur maximal bis zum Sechs-Blattstadium sicher erfasst und auch der oberirdische Schutz vor Moosknopfkäfern ist schwach.
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