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Zuckerrüben

Zuckerrüben: Aussaat im Westen fast fertig

© Mühlhausen/landpixel
von , am
13.04.2013

Während im Rheinland die Landwirte bereits 80 Prozent der Rübenfläche ausgesät haben, warten die Landwirte im Osten des Landes noch auf bessere Aussaat-Bedingungen.

Die Rübenaussaat 2014 ist wegen des guten Wetters der letzten Wochen regionsweise bereits weit vrogeschritten. © landpixel
Der Stand der Aussaat im LIZ-Gebiet (Landwirtschaftlicher Informationsdiesnt Zuckerrüben) ist in diesem Jahr regional sehr uneinheitlich. Während im Rheinland bereits circa 80 Prozent der Rübenfläche eingesät ist - innerhalb von zehn Tagen wurden etwa 35.000 Hektar gesät - wartet man in den östlichen Regionen immer noch auf geeignete Aussaatbedingungen. In Schleswig-Holstein (30%) und Niedersachsen (bis 12%) hat die Aussaat bereits begonnen. Angesichts der vorhergesagten wärmeren Witterung und der verfügbaren Schlagkraft wird die Aussaat in der kommenden Woche wohl deutlich voranschreiten.

Herbizide im Vorauflauf, Wirkstoffmengen beachten

Grundsätzlich bietet die Vorauflaufbehandlung die Möglichkeit auflaufende Unkräuter so zu sensibilisieren, dass die erste Nachauflaufbehandlung auch wirklich “sitzt“. So kann auf Kamillestandorten, vor allem aber bei hohem Aufkommen von Hundspetersilie und Wilder Möhre, der Behandlungserfolg durch die zusätzliche Vorauflaufspritzung mit Bodenherbiziden abgesichert werden.
Ein weiterer Vorteil, besonders für arbeitsintensive Betriebe ist, das nach der Vorauflauf-Vorlage erweiterte Zeitfenster für die 1. NAK. Zu beachten ist, dass beim neuen Rebell Ultra gegenüber Rebell die Wirkstoffgehalte beim Chloridazon reduziert und beim Quinmerac deutlich erhöht wurden. Durch diese Veränderung dürfte die Wirkungssicherheit gegen Hundpetersilie/Wilde Möhre eher steigen und gegen allgemeine Verunkrautung als etwas niedriger eingestuft werden.

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