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Zuckerrüben

Zuckerrüben: Ditylenchus-Rübenkopffäule breitet sich aus

von , am
12.10.2015

Die Ditylenchus-Rübenkopffäule breitet sich offenbar in Zuckerrüben weiter aus. Die durch Nematoden verursachte Krankheit wurde jetzt auch in bisher freien Gebieten entdeckt.

Maßnahmen zur Bekämpfung der Ditylenchus-Rübenkopffäule finden Sie jetzt auf ihrem Smartphone. © LIZ
Wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (liz) schreibt, konnten in den vergangenen Wochen auf bisher nicht bekannten Befallsstandorten, auch in bisher nicht betroffenen Regionen, neue Fälle nachgewiesen werden. Verursacht wird der Schaden durch Nematoden wie das Stock- oder Stängelälchen (Ditylenchus dipsaci), die sich in einem kühl-feuchten Frühjahr besonders gut entwickeln.

 
 
Typische Merkmale der Erkrankung sind
  • zunächst weiße Pusteln,
  • später tiefe Risse seitlich am Kopf,
  • eine innenliegende Fäule und
  • ein starker alkoholischer Geruch.

 

Karte zeigt Befallsstandorte

Wo, wie stark und seit wann sich dieser Schädling zeigt, können Rübenanbauer und Fachberater in der neu gestalteten Ditylenchus-Karte der liz mit frei wählbaren Kartenausschnitten und Zoomfunktion nachschauen. Durch Klick auf ein Gebiet erhält man weitere Informationen zu den genauen Orten und Befunden.
 
Eine zusätzliche Tabelle führt alle nachgewiesenen Einzelstandorte im gesamten LIZ-Beratungsgebiet auf.
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