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Rübenernte

Zuckerrüben: Wenn möglich, bitte ernten

Rübenroder auf nassem Boden
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Klaus Strotmann, agrarheute
am
20.12.2017

Ein Massejahr für die Rüben, ordentlicher Zuckergehalt - aber die Ernte steckt vielerorts noch im Boden. Ein Blick auf die Zuckerrübenernte 2017.

Nach wie vor sind viele Böden wassergesättigt. Für diese Jahreszeit zum kalendarischen Winteranfang am 21. Dezember wäre das nicht ungewöhnlich - würden nicht noch hunderte Hektar Rüben im Boden stecken. Die Witterung der letzten Wochen ließ vor allem in Nord- und Westdeutschland keine flächendeckende Rübenernte zu.

Die guten Rodetage sind jetzt vorbei und der Boden wird nicht mehr abtrocknen. Der Landwirtschaftliche Informationsdienst Zuckerrübe (LIZ) empfiehlt jetzt: Sobald es zumindest von oben trocken ist, muss mit vereinten Kräften versucht werden, die letzten Rüben aus dem Boden zu holen. Mit jedem Tag steigt das Risiko weiterer Niederschläge, steigendem Erdbesatz und Frost. Zudem rückt das Verarbeitungsende näher.

Überdurchschnittlicher Rübenertrag

Im Schnitt wurden im LIZ-Beratungsgebiet 85 bis 90 t/ha Rüben geerntet, das sind rund 15 bis 20 Prozent mehr als im langjährigen Schnitt.

Die Zuckergehalte waren mit rund 18 Prozent in der Tendenz leicht erhöht. Unter dem Strich also ein gut erhöhter Zuckerertrag - wo denn die Rüben rechtzeitig geerntet werden konnten. In Hektarertrag und Qualität sollte das sehr gute Jahr 2014 wieder erreicht werden.

Mit Material von LIZ

Nässe, Schlamm und Schnee: So sieht es auf norddeutschen Feldern aus

Wasser auf Wiese
Schlamm auf Feld
Voller Wassergraben
Nasse Wiese
Überschwemmung auf Wiese
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Überschwemmtes Stoppelfeld
Festgefahrener Traktor
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Gefrorener, gepflügter Acker mit Stauwasser
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