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Zuckerrüben

Zuckerrüben: Wieviel Herbizide tun gut?

von , am
30.03.2015

Herbizide halten das Unkraut im Zuckerrübenfeld in Schach, doch sie hemmen auch das Wachstum der Rübe und schmälern dadurch den Ertrag. Deshalb stellt sich die Frage: Wieviel Herbizide tun gut?

Blattkrankheiten können bei den Rüben zu empfindlichen Ertragseinbußen führen. © agrar-press
Die rein mechanische Unkrautbekämpfung bringe rund fünf Prozent höhere Erträge als der Einsatz von Herbiziden bei der Zuckerrübe - doch sie sei nicht wirtschaftlich, meldet das Zuckerrüben-Fachportal liz-online.de.
 
Im vergangenen Jahr ging die Landwirtschaftskammer Niedersachsen deshalb der Frage nach, ob unterschiedliche Herbizide, Behandlungsmengen und Behandlungszeitpunkte zu zusätzlichen Belastungen der Rüben führen.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Verschiedene Phen- und Desmedipham-Herbizide zeigten kaum Unterschiede
  • Doppelte Aufwandmengen (Überlappungen) führten zu sichtbaren Wuchshemmungen
  • Anwendungen am Morgen waren belastender als Behandlungen abends
  • Trotz der Wuchshemmungen ließen sich die Ertragsunterschiede nicht absichern.
Auch wenn sich die Wuchshemmungen in 2014 ertraglich nicht gesichert auswirkten, bleibe es ein wichtiges Ziel, eine sichere Unkrautwirkung mit einer möglichst geringen Phytotox zu verbinden. Hierzu müssten die Bedingungen beim Herbizideinsatz richtig eingeschätzt werden.
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