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Zwischenfrüchte

Ölrettich nicht voreilig schlegeln

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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
25.02.2016

Mit Ausnahme des Ölrettichs sind in dem Gebiet der Landwritschaftskammer Nordrhein-Westfalen alle Zwischenfrüchte mehr oder weniger durch den Frost geschädigt worden und sterben ab. Vor dem schlegeln des Kreuzblüters sollten die Flächen kontrolliert werden.

Wenn die Zwischenfrüchte nach dem Frost im Winter abgestorben sind, reicht ein Mulchen oder eine Bodenbearbeitung mit der Scheibenegge aus, um den Aufwuchs zu zerkleinern und einzuarbeiten. Anders sieht es nach Angaben der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen beim Ölrettich aus, der auf vielen Flächen schon kleine Rettiche gebildet habe.

Wird der Ölrettich zu diesem Zeitpunkt geschlegelt, so wird er neu austreiben und in den Folgekulturen wie Leguminosen und Zuckerrüben zu Problemen führen.

Ölrettichflächen kontrollieren

Deswegen sollten Ölrettichflächen kontrolliert werden, ob eine Rettichbildung stattgefunden hat. Sind bereits Ansätze vorhanden, so ist Mangels wirksamer Herbizide in der nachfolgenden Kultur der Aufwuchs vor der Saat mit einem glyphosathaltigen Herbizid zu regulieren, rät die LWK NRW.

Um gute Bekämpfungserfolge zu erreichen, sollte je nach Witterung und Anteil an grüner Blattmasse eine Wartezeit von mindestens acht Tagen eingehalten werden.

Steckbrief: 'Neue' Zwischenfruchtarten auf dem Acker

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