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Video-Tipp

Winterhanf wirtschaftlich verwerten: Von der Zwischenfrucht zum Textil

Als Zwischenfrucht angebaut lässt sich Winterhanf ökonomisch sinnvoll verwerten. Die Fasern sind feiner als die von Sommerhanf. Der Anbau breitet sich bereits aus.

am Freitag, 06.03.2020 - 12:10

Wenn Winterhanf in der Fruchtfolge die Position einer Zwischenfrucht einnimmt, vermeidet das die Konkurrenz zu klassischen Ackerkulturen. Das ermöglicht es, ihn als Zwischenfrucht ökonomisch zu verwerten, ohne auf die positiven Eigenschaften einer Zwischenfrucht verzichten zu müssen.

Das sagt Michael Dickeduisberg vom Zentrum für nachwachsende Rohstoffe (ZNR) auf Haus Düsse in Bad Sassendorf bei Soest, dem Versuchs- und Bildungszentrum der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Aus den geernteten Fasern, die feiner als die von Sommerhanf sind, lassen sich hochqualitative Textilien ‚Made in Germany‘ herstellen.

Das Video wurde von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländlicher Raum (DVS) produziert. Sie stellt ausgewählte Projekte vor, die im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft gefordert werden. Das Förderprogramm soll innovative Ideen in die Praxis bringen. Dabei sind Landwirte richtige Partner.

Das Projekt Winterhanf hat den wissenschaftlichen Ansatz ins Feld gebracht. Aus einer kleinen Projektgruppe im Raum Versmold hat sich der Anbau bundesweit ausgebreitet. Inzwischen gibt es Hanf-Anbauer vor allem in Bayern, aber auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen oder Mecklenburg.

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