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Schweinepest

Afrikanische Schweinepest: Moskau beschränkt Importstopp

Zwei Wildschwein-Überläufer in Suhle
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Amelie Grabmeier, agrarheute
am
08.12.2017

Moskau lockert den Importstopp für EU-Schweinefleisch. Eine Verschärfung der Afrikanischen Schweinepest wird nicht erwartet.

Russland hat am Mittwoch (6.12.) das generelle Importverbot für EU-Schweinefleisch aufgehoben. Das Importverbot wurde Anfang 2014 wegen der Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einigen Mitgliedsländern verhängt. Handelsbeschränkungen gelten jetzt nur noch in den von der Afrikanischen Schweinepest betroffenen Teilen Lettlands, Estlands, Litauens sowie Tschechiens und Italiens, wie der Pressedienst aiz.info schreibt.

Das Embargo, welches Lebendschweine, Fleisch und weitere Schweinefleischprodukte aus der gesamten EU betraf, habe der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor) entsprechend der Vorgaben der Welthandelsorganisation (WTO) ausgesetzt, erklärte eine Sprecherin der Behörde vor Journalisten in Moskau. Wegen des weiterhin geltenden politischen Importstopps für zahlreiche Agrar- und Ernährungsgüter aus der Gemeinschaft erwarte Rosselkhoznadzor vorerst keine Verschärfung der ASP-Situation im Land. Es sei jedoch zu beachten, dass im Falle einer Aufhebung des Embargos eine Gefahr für die russische Schweinehaltung entstehen würde.

Mit Material von aiz.info
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