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Agrarpolitik

agrarheute-Stammtisch: Das fragten die Bauern die Agrarministerin

Kaniber Stammtisch
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Katharina Krenn, agrarheute
am
31.07.2018

Flächenfraß, Tierwohllabel, Dürrehilfen: Beim ersten agrarheute-Stammtisch stand die bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber den regionalen Landwirten Rede und Anwort.

agrarheute lud die bayerische Agrarministerin Michaela Kaniber zum Stammtisch-Gespräch auf dem Hoffest des CeresAward Preisträgers Georg Mayerhofer ein. Landwirte aus der Region konnten dort ihre Fragen direkt an die Ministerin richten. Das Angebot wurde rege genutzt – vor Ort und auch in den sozialen Netzwerken. Zahlreiche Bauern traten mit ihren Anliegen an die Ministerin heran.

Was macht die Regierung gegen Flächenfraß?

"Ich halte nichts von dem angestrebten Volksbegehren. Denn ich finde, dass die Planungshoheit bei den Stadt- und Gemeinderäten in guten Händen ist", sagte Kaniber auf die Frage was gegen die zunehmende Flächenversiegelung getan wird. Sie setzt auf das Förderprojekt "Innen statt Außen", bei dem Bauprojekte auf Brachen im Ortskern und andere Dorferneuerungsprojekte zum Flächensparen gefördert werden.

Aktuelle Dürre: Wie reagiert die Regierung auf die Ernteausfälle?

"Wir müssen noch mehr forschen, zum Beispiel zum Erosionsschutz." Sie verwies auf den Landwirt des Jahres, der mit der Silphie gute Erfahrungen macht. Aber auch eine staatlich geförderte Versicherung sei denkbar.

Weitere Themen des agrarheute-Stammtisch mit Michaela Kaniber waren: Tierwohllabel, Holzpreise, Maschinenbreiten, Baugenehmigungen und Borkenkäferbefall.

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