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EU-Agrarrat

Agrarminister sprechen über GAP nach 2020

EU-Fahne flattert vor der EU-Kommission
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Redaktion agrarheute, agrarheute
am
06.03.2017

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2020 ist ein Schwerpunktthema des EU-Agrarministertreffens an diesem Montag in Brüssel.

Der EU-Agrarrat findet heute unter der Leitung von Maltas Landwirtschaftsminister Roderick Galdes statt. Die maltesische Ratspräsidentschaft will die Ressortchefs dabei nach ihren Prioritäten im Hinblick auf die zukünftige EU-Agrarpolitik befragen. Einigkeit herrscht im Agrarrat darüber, dass die GAP vereinfacht werden muss und dass auch nach 2020 ausreichende Mittel im EU-Haushalt für diese bereitgestellt werden müssen. Ansonsten setzen die Mitgliedsländer aber unterschiedliche Prioritäten.

Zu Beginn des Treffens werden aber zunächst fischereipolitische Angelegenheiten diskutiert. Dabei wird die Kommission den Ministern unter anderem einen Mehrjahresplan zum Schutz der kleinpelagischen Arten in der Adria vorstellen. Im Anschluss daran soll der Agrarrat von Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis über den Aufbau einer Plattform für Tierwohl informiert werden. Danach wird die kroatische Delegation über die Ausbrüche der Lumpyskin- Krankheit bei Wiederkäuern in dem Land unterrichten.

GAP nach 2020: Online-Konsultation zur Agrarpolitik läuft noch

Anschließend ist dann die Diskussion zur GAP nach 2020 geplant. Nachdem die EU-Kommission im Rahmen einer Online-Konsultation die Öffentlichkeit und insbesondere die einschlägigen Interessenverbände eingeladen hat, ihre Vorstellungen bezüglich der nächsten GAP-Periode 2021 bis 2027 zu äußern, sind nun auch die EU-Agrarminister dran.

Einig sind sich die EU-Mitgliedstaaten darüber, dass die Agrarpolitik vereinfacht werden muss und dass auch für die Zeit nach 2020 ausreichende Haushaltsmittel in der EU dafür zur Verfügung stehen müssen. Darüber hinaus setzen die EU-Mitgliedstaaten unterschiedliche Akzente.

Deutschland sprach im Sonderausschuss für Landwirtschaft die Bedeutung von Innovationen und Tierschutz an. Frankreich forderte in der GAP bessere Absicherungen gegen Krisen. Die osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten wollen eine Angleichung der Direktzahlungen innerhalb der Union.

Agrarpolitik: Die maltesischen Schwerpunkte

Der maltesischen Ratspräsidentschaft zufolge soll dabei auch über Ansätze für eine stärkere Widerstandsfähigkeit der Landwirtschaft, über die Herausforderungen in Sachen Umweltschutz, den Generationswechsel und die Marktorientierung gesprochen werden.

Des Weiteren werden die Ergebnisse der G20-Landwirtschaftsministerrunde vorgelegt. Kurz angerissen werden soll schließlich auch die schwierige Situation auf dem polnischen Obstmarkt sowie erneut die Rolle der Landwirte in der Lebensmittelkette.

Mit Material von Agra Europe, aiz

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