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Amtschefkonferenz fordert zur Prüfung von Dürrehilfen auf

Risse im Weizenfeld
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Anke Fritz, agrarheute
am
05.07.2018

Der Bund und die Europäische Union sollen Hilfen für Landwirte, die durch die Trockenheit geschädigt wurden, prüfen.

Die Bundesländer sehen wegen der um sich greifenden Dürreschäden auch den Bund und die Europäische Union gefordert. Die Amtschefkonferenz der Länder hat am 4. Juli einem gemeinsamen Änderungsantrag von Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zugestimmt, in dem das Bundeslandwirtschaftsministerium aufgefordert wird, Hilfen für durch Trockenheit geschädigte Landwirte auf Bundes- und EU-Ebene zu prüfen.
 

Sachsen-Anhalt ergreift Hilfsmaßnahmen

Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsministerin Prof Claudia Dalbert begrüßte den einstimmig gefassten Beschluss und sicherte gleichzeitig zu, dass ihre Landesregierung alle notwendigen Maßnahmen ergreifen werde, um die Landwirte in der aktuellen Dürresituation bestmöglich zu unterstützen. Neben der Freigabe Ökologischere Vorrangflächen (ÖVF) zur Futtergewinnung seien beispielsweise auch die Finanzämter angewiesen worden, die aktuelle Situation in der Landwirtschaft angemessen zu berücksichtigen.
 

15 Feldbrände in Mecklenburg Vorpommern

Unterdessen spitzt sich die Situation in den von der Trockenheit besonders betroffenen Bundesländern weiter zu: In Mecklenburg-Vorpommern soll es allein seit dem Wochenende zu mindestens 15 Feldbränden mit teils erheblichem Sachschaden gekommen sein. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus rief deshalb zusammen mit dem Präsidenten des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Detlef Kurreck, die Landwirte zu besonders gründlicher Prävention auf.

Mit Material von AgE

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