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Förderung

Bayern: 30 Mio. Euro mehr für Tierwohlzukunftsställe

am Montag, 28.01.2019 - 16:55 (Jetzt kommentieren)

Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber kann in den kommenden zwei Jahren 100 Mio. Euro zusätzlich ausgeben. Wir zeigen, wofür Sie das Geld verwenden will.

Kaniber-Michaela

Für Land- und Forstwirte in Bayern stellt das Land 2019 und 2020 rund 100 Mio. Euro mehr bereit als im vergangenen Doppelhaushalt. Das entspricht einer Steigerung um rund drei Prozent. Insgesamt sind es jeweils mehr als 1,5 Milliarden Euro, wie Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber im Nachgang zur Kabinettsklausur mitteilte.

„Damit setzen wir ein deutliches und starkes Signal für eine umweltschonende und nachhaltige Landwirtschaft, aber auch für mehr Tierwohl in Bayerns Ställen“, sagte Kaniber.

Übergangszahlungen für Ausgleichszulage

  • 30 Mio. Euro mehr für die Einzelbetriebliche Investitionsförderung mit der Initiative „Tierwohlzukunftsställe“.
  • 10 Mio. Euro mehr fließen in die Agrarumweltmaßnahmen, um die Angebote im Bereich Biodiversität weiter auszubauen.
  • 8 Mio. Euro mehr stehen für die Ausgleichszulage in benachteiligten Gebiete zur Verfügung. Damit werden zwei Jahre lang die Übergangszahlungen in den Regionen finanziert, die aus der neuen Gebietskulisse herausfallen.
  • Aussetzen des beschlossenes Abbaus von 130 Stellen in der Landwirtschafts- und Forstverwaltung sowie der Ländlichen Entwicklung in den nächsten beiden Haushaltsjahren.. Damit will die Ministerin die Menschen im Ländlichen Raum besser unterstützen.

15 Mio. Euro mehr für Mischwälder

  • 15 Mio. Euro mehr für den Aufbau klimatoleranter Mischwälder bereitgestellt. So will Kaniber beim Klimaschutz schneller vorankommen. 
  • Weitere zusätzliche 11 Mio. Euro gibt es für den Waldpakt. Ziel: Die forstlichen Selbsthilfeeinrichtungen stärken, um den Waldumbau auch in privaten Klein- und Kleinstwäldern rascher voranzubringen.

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