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GAP

Brexit: Ab 2020 drohen Einschnitte im EU-Agrarhaushalt

© agrarfoto.com
von am
29.06.2017

Ab 2021 fehlen im EU-Haushalt 10 bis 11 Milliarden Euro. Die Lücke soll durch Kürzungen bei der Wirtschafts- und Agrarpolitik geschlossen werden.

Aufgrund des Brexits droht ab 2012 eine Deckungslücke in EU-Agrarhaushalt. Zu einem Kahlschlag komme es im Agrarhaushalt nicht, betont EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) habe sich bewährt, beteuerte Oettinger und sorge für eine sichere Versorgung mit vielfältigen Nahrungsmitteln sowie für Arbeitsplätze in ländlichen Regionen.

10 bis 11 Milliarden Euro müssen eingespart werden

Er sei aber Realist genug, so Oettinger, um die drohende Deckungslücke durch den Brexit nicht einfach von den verbleibenden EU-Mitgliedstaaten einzufordern. Ein Teil der 10 bis 11 Mrd. Euro müssten deshalb eingespart werden und zwar von der EU-Agrarpolitik, den Struktur- und Kohäsionsfonds, den Europäischen Verkehrsnetzen sowie der Forschung, so Oettinger.

Oettinger kündigte für Juni 2018 einen Vorschlag für einen mehrjährigen Finanzrahmen an. Das sei zwar recht spät, weil 2019 Europawahlen anstehen. Die EU-Kommission könnte aber erst in einem halben Jahr absehen, wie groß die Finanzierungslücke durch den Brexit genau ausfalle.

Vorschlag: Nationale Kofinanzierung

Die Direktzahlungen an Landwirte sollten aber nicht gekürzt werden, ergänzte Corinna Cretu, EU-Kommissarin für die Regionalpolitik. Wenn der EU-Agrarhaushalt gekürzt werden müsse, sollten die EU-Mitgliedstaaten über eine nationale Kofinanzierung der Direktzahlungen einspringen, forderte Cretu.

Mit Material von aiz

Agrarautos: Die Betriebswagen der Landwirte

Jeep auf Feld
Yannis Dienstwagen, ein Jeep. Er schreibt uns, er sei damit sehr zufrieden: "Das Allradsystem ist optimal abgestimmt, und die Bodenfreiheit ist optimal gewählt. Auch bei schwieriger Witterung sind praktisch alle Feldwege befahrbar." © Yannis Walter
Toyota Pick-Up
Alexander schickt uns ein Bild seines ersten landwirtschaftlichen Autos: "Das war mein erster, den Verkauf bereue ich bis heute!" © Alexander Schulz
Nissan Pick-Up
Und das ist der Nachfolger von Alexanders erstem Agrar-Wagen. © Alexander Schulz
Audi Pkw bei Holzarbeit
Alexander schreibt weiter: "Und aktuell keinen Pickup mehr, da ich aktuell nicht auf dem elterlichen Hof arbeite." © Alexander Schulz
Mitsubishi L200
Anne ist zufrieden mit ihrem Mitsubishi L200: "Bis jetzt ohne nennenswerte Probleme. Und auch immer überall hingekommen, wo er hinsollte." © Anne Kießling
Arbeitstier statt Spaßmobil
Der Hofladen Hartman aus Brandau schreibt: "Deswegen fahren wir Ihn, um 365 Tage im Jahr bei Wind und Wetter zu unseren fünf mobilen Geflügelställen und Ziegen zu kommen, die rund um unseren Ort verteilt stehen." © Hofladen Hartmann
Opel Astra im Einsatz
Karls Dienstwagen, ein Opel Astra tdi mit 90 PS, Baujahr 2006. Bisher hat er 230.000 Kilometer auf dem Buckel. Laut Karl läuft das Auto perfekt. © Karl Eickhoff
Nissan Navara 3.0
Markus schickt uns ein Bild seines Nissan Navara 3.0 und schreibt: "Optimaler Partner in der Landwirtschaft und dank Maschinenringrabatt auch noch billig!" © Markus Hörmann
Pick-Up mit Anhänger
Doch auch dieser Pick-Up war für Markus "ein idealer Begleiter ob im Job oder privat". © Markus Hörmann
Ford Pick-Up
Niklas hat auf seinem Betrieb seit drei Jahren einen Ford F-150 im Einsatz. Bis jetzt sind sie zufrieden, so der Landwirt. © Niklas Moers
X5 und F 350
Tim beim Ballen fahren mal mit seinem F 350. Und auch Christian scheint mit seinem X5 durchaus zufrieden! © Tim MB Trac/Christian Debo
VW Amarok Pickup
Geländegängig: Landwirtin Anna schickt uns ein Foto ihres Dienstwagens, einem VW Amarok Pickup. © Anna Kaiser
Ford Ranger Pickup
Sebastian besitzt einen Ford Ranger und erledigt mit dem kräftigen Fahrzeug vielseitige Aufgaben problemlos. © Sebastian Vaegler
Mitsubishi Pickup
Auch ein echtes Arbeitstier mit viel Platz und Sicherheit - der schnittige Mitsubishi L 200 von Kai. © Kai Kunze
BMW mit Strohballen
Petras BMW X 5 kann auch schwere Lasten ziehen und eignet sich ausgezeichnet für den Feldeinsatz. © Petra Wolters
Schwarzer Dodge Pickup
Einen echten Amerikaner hat Georg auf dem Betrieb. Der Landwirt liebt seinen Dodge Ram mit 5,7 Liter Hemi-Motor. © Georg Möwig
Nissan Xtrail
Auch ein starkes Agrarauto für Acker und Forst. Benedikt arbeitet mit einem Nissan X-Trail. © Benedikt Hilger
Nissan Navara Pickup
... oder Maximilian Lang. Er ist begeistert von seinem Nissan Navara NP300: "Zufrieden? - Ja voll und ganz! Das Fahrverhalten ist spitze, auch mit vollem Anhänger." © Maximilian Lang
Nissan Navara
Der Nissan Navara ist ein recht beliebtes Agrarauto, ob bei Facebook-User Horn Platen mit 6 Zylindern ... © Horn Platen
BMW X6 vor Rübenmiete
Toni Montanas Agrarmobil ist ein BMW X6, mit dem er gerade zum Rübenabdecken unterwegs war. Auch den Viehanhänger zieht er mit Leichtigkeit. © Toni Montana
Isuzu D-MAX
Luki Pallmann ist "top zufrieden" mit seinem Isuzu D-MAX. © Luki Pallmann
Toyota-Pickup
Das Agrarmobil von "Homeyer Dienstleistungen" ist ein Japaner: "Der Gerät 'Toyota' geht durch dick und dünn!" © Homeyer Dienstleistungen
Nissan Patrol K-160
Nico Carstensen ist zufrieden mit seinem Nissan Patrol K-160 mit 6 Zylindern und 3,3 Liter Turbodiesel. Erschreibt: "Sehr schönes Zugfahrzeug und feiner Geländewagen ohne viel Schick-Schnack." © Nico Carstensen
Pickup mit Heuballen
"Weder elektronischer Schnick-Schnack noch Plastikschürze, dafür aber Kugelkupplung und Zugmaul sowie grüne Nummer", so beschreibt "Tommeshof - Farming & Service" sein Agrarmobil. © Tommeshof - Farming & Service
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