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Vor der Abstimmung

Brexit: Branchenverbände fordern Zustimmung

am
15.01.2019
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Das Londoner Unterhaus stimmt über das Übergangsabkommen zum Brexit ab. Agrarverbände warnen vor den Folgen des ungeordneten Austritts.

Mit Nachdruck haben die Branchenverbände der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft nochmals vor den Konsequenzen eines ungeordneten Austritts des Vereinigten Königreiches aus der Europäischen Union gewarnt. Mit Blick auf die  Abstimmung des Londoner Unterhauses über das Ende vergangenen Jahres ausgehandelte Übergangsabkommen zum Brexit pochen die Dachverbände auf die Zustimmung der britischen Abgeordneten.

Unterzeichnet haben den Aufruf die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA) sowie die EU-Dachverbände der Ernährungswirtschaft (FoodDrinkEurope) und des Nahrungsmittelhandels (CELCAA).
 

Arbeitskräfte hängen von Handelsströmen ab

Begründet wird die Forderung vor allem mit den umfangreichen Warenflüssen der Agrar- und Ernährungswirtschaft zwischen der EU-27 und Großbritannien. So habe der Gesamtwert der Lieferungen der verbleibenden EU-Staaten in das Vereinigte Königreich im Jahr 2017 bei rund 41 Mrd. Euro gelegen. Die Exporte der Briten in die EU-27 hätten im selben Jahr einen Wert von 17 Mrd. Euro erreicht. Von diesen Handelsströmen seien Millionen von Arbeitskräften in der gesamten Europäischen Union abhängig.
 

Mit Material von AgE

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