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Agrarfördermittel

Nach Brexit: Britischer Agrarminister will Direktzahlungen kürzen

© agrarfoto.com
von am
11.01.2018

Nach dem Brexit sollen die Direktzahlungen für englische Großbetriebe gekürzt werden und nach 2024 ganz auslaufen, schlägt der britische Agrarminister Michael Gove vor.

Nach dem Brexit will der britische Landwirtschaftsminister Michael Gove eine nach seiner Auffassung bessere Agrarpolitik als die in der EU. Die Direktzahlungen sollen deshalb gleich nach dem Brexit für englische Großbetriebe gekürzt werden und ab 2024 ganz auslaufen, wie der Pressedienst aiz.info schreibt. Nach 2024 soll es in Großbritannien nur noch Basiszahlungen für die Betriebe geben, die ihre Produktion umstellen oder aufgeben möchten. Von den Flächenprämien profitieren nach Angaben von Gove vor allem die Landbesitzer, die das Geld nicht unbedingt bräuchten.

Minister setzt auf gute Erträge und Umweltschutz

„Erträge und Umwelt stehen nicht im Gegensatz zueinander“, betonte Gove. Ziel der Agrarpolitik müsse es sein, neue Agrartechnologie zu fördern, die gleichzeitig gute Erträge und Umweltschutz ermögliche. Wenn dies gelinge, könnten sich die britischen Farmer auch ohne Direktzahlungen gegen die europäischen Landwirte behaupten. Als förderfähige Agrartechnologie bezeichnete Gove die pfluglose Bodenbearbeitung. Diese spare Kosten, verhindere Erosion und schone das Klima.

Gove will besseren Marktzugang in China

Großbritannien werde sich zudem um einen besseren Marktzugang in China bemühen. Es gebe Teile vom Schwein, die in Großbritannien nur schwer verkäuflich seien, die aber in China als Delikatessen gelten. Eine mit chinesischer Hilfe verbesserte Verwertung der Schweine mache die britischen Bauern auch in der EU wettbewerbsfähiger. Dadurch könnten die Landwirte mit den bisher dominierenden dänischen Schweinefleischerzeugern mithalten.

Britische Landwirte sehen Zukunft kritisch

Britische Landwirte machen sich Sorgen, ob nach dem Brexit noch ausreichend Saisonarbeiter zur Verfügung stehen werden. Gove setzt auch hier auf Technologie. „Fehlt es an billigen Arbeitskräften, müssen eben Maschinen entwickelt werden, um auch ohne sie wettbewerbsfähig zu bleiben“, unterstrich der Minister. 

Mit Material von aiz.info

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