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Land schafft Verbindung

Dirk Andresen: keine Kandidatur für den Bundestag

Porträt von Dirk Andresen vor einem Naturhintergrund
am Dienstag, 01.09.2020 - 12:04 (Jetzt kommentieren)

Der LsV- Sprecher Andresen hat gestern den Kampf um das CDU-Mandat seines Wahlkreises verloren. Was heißt das für Land schafft Verbindung Deutschland?

Der Sprecher des Bauernbündnisses Land schafft Verbindung Deutschland e.V. (LsV), Dirk Andresen, hat gestern den Kampf um das Direktmandat der CDU seines Wahlkreises Schleswig/Flensburg verloren. Die Gegenkandidatin macht das Rennen.

Gewonnen hat die Wahl mit 224 zu 95 Stimmen die Abgeordnete der CDU im Deutschen Bundestag, Petra Nicolaisen. Dirk Andresen hatte Anfang August bekannt gegeben, sich für das Direktmandat für den Bundestag zu bewerben. 

Teilnahme an Zukunftskommission

Dirk Andresen ist und bleibt nach eigener Aussage gegenüber agrarheute weiterhin Bundessprecher und wird den LsV in der Zukunftskommission am 7. September 2020 in Berlin vertreten. Ende September oder Anfang Oktober wird es, so Andresen, eine große LsV-Sitzung geben, um die weitere Zukunft der Landwirtebünsnisses zu planen.

Dirk Andresen erlebt gerade mehrfach Gegenwind: Sein politisches Engagement hatte für Unmut bei LsV-Mitgliedern gesorgt, die sich für eine Trennung von politischem Mandat ausgesprochen hatten.

Mitte August hatte die Tierrechtsorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) Material veröffentlicht, das im Juni in einem Schweinestall in Siedenbollentin aufgenommen worden war, an dem Andresen beteiligt ist (agrarheute berichtete). DER SPIEGEL schrieb von Missständen und Tierrechtsverstößen. Das Material wurde bereits Anfang Juni aufgenommen, aber erst kurz vor Abstimmung in Andresens Wahlkreis publiziert.

Zwist mit Landesverband

Letzte Woche hatte sich "Landwirtschaft verbindet"  (der LsV-Landesverband Schleswig Holstein und Hamburg) per Videobotschaft von Dirk Andresen getrennt. Ob die im SPIEGEL veröffentlichten Vorwürfe oder Andresens politisches Engagement hinter dieser Entscheidung standen, wird seitdem in den sozialen Medien angeregt diskutiert.

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