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Düngeverordnung: Bayern wird Übergangsfrist bis 2021 beantragen

Kaniber auf der BBV-Landesversammlung
am Mittwoch, 25.03.2020 - 12:53 (1 Kommentar)

Bayern wird im Bundesrat beantragen, die neue Düngeverordnung erst 2021 in Kraft treten zu lassen statt unmittelbar nach der Verkündung.

Wegen der Corona-Krise fordert Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber eine spätere Umsetzung der neuen Düngeverordnung. „Die Landwirte sollten die Vorgaben der neuen Düngeverordnung erst ab 2021 anwenden müssen. Damit bekämen sie in diesen Krisenzeiten ausreichend Zeit für die notwendigen betrieblichen Anpassungen“, sagte die CSU-Politikerin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in München.

Mehrere Länder schreiben an von der Leyen

Kaniber kündigt an, dass sie bei der Bundesratssitzung am Freitag einen entsprechenden Antrag stellen werde und „eine breite Unterstützung des Antrags durch andere Bundesländer“ erwarte.

In einem gemeinsamen Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) haben die Agrarminister aus Bayern, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen eine „größtmögliche Flexibilität“ der EU-Kommission gefordert. „Die landwirtschaftliche Produktion ist ein systemrelevanter Bereich der europäischen Infrastruktur und viele Betriebe sind durch die Pandemie stark betroffen“, heißt es in dem Schreiben, das der dpa vorliegt.

Mit Material von dpa

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