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Bayern beschließt Details

Düngeverordnung: Diese Vorschriften gelten für bayerische Landwirte

am Mittwoch, 05.09.2018 - 08:07 (Jetzt kommentieren)

Auf einem Fünftel der bayerischen Landesfläche müssen Landwirte zusätzliche Maßnahmen zum Grundwasserschutz ergreifen. Das folgt aus der bayerischen Umsetzung der nationalen Düngeverordnung.

Anfang Juni 2017 ist die Bundes-Düngeverordnung in Kraft getreten. Gestern hat die bayerische Staatsregierung die entsprechende Ausführungsverordnung beschlossen.

Im Rahmen der Bundes-Düngeverordnung sollen zur Verbesserung des Gewässerschutzes beispielsweise die erlaubten Nährstoffüberschüsse verringert werden. Außerdem wurden die Zeiträume, in denen grundsätzlich keine Düngemittel ausgebracht werden dürfen, verlängert. Die Bundes-Düngeverordnung von 2017 verpflichtet darüber hinaus die Länder, in Gebieten mit hohen Nitrat-Belastungen zusätzliche verbindliche Anforderungen an die Düngung festzusetzen.

Wirtschaftsdünger: Stickstoff- und Phosphorgehalt vor Ausbringung messen

In Bayern bedeutet das, dass ab 2019 in Gebieten mit hohen Nitratbelastungen zusätzliche Maßnahmen getroffen werden müssen, um das Grundwasser zu schützen. Betroffen sind rund ein Fünftel der Landesfläche.*

So muss im Frühjahr der im Boden gespeicherte mineralisierte Stickstoff bestimmt und vor der Ausbringung von Wirtschaftsdünger dessen Stickstoff- und Phosphorgehalt gemessen werden.

"Mit diesen Maßnahmen wird sichergestellt, dass einerseits der im Boden vom Vorjahr noch gespeicherte Stickstoff sowie der genaue Nährstoffgehalt des Naturprodukts Wirtschaftsdünger bei der Düngeplanung berücksichtigt werden", erklärt der bayerische Umweltminister Marcel Huber.

*Im ursprünglichen Text hieß es, dass diese Vorgaben über die Vorgaben der Bundes-Düngeverordnung hinausgingen. Korrekt ist, dass die bayerischen Vorgaben lediglich die Umsetzung der Bundesvorgaben bedeuten und nicht darüber hinausgehen.

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