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Dürrehilfen: Großteil soll vor Jahresende bewilligt werden

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Anke Fritz, agrarheute
am
17.12.2018

8.519 Anträge wurden bisher bundesweit auf Dürrehilfen gestellt. In drei Ländern ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen. Laut Ministerium soll ein erheblicher Teil der Anträge noch vor Jahresende bewilligt werden.

Die Antragsverfahren in den Ländern bezüglich der Dürrehilfe für landwirtschaftliche Betriebe, die in Folge der Dürre 2018 in existenzielle Not geraten sind, sind größtenteils abgeschlossen.

In Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen ist das Antragsverfahren noch geöffnet. Dies ermöglicht nunmehr einen ersten Überblick über die Akzeptanz des Bund-Länder-Hilfsprogramms durch die betroffenen Landwirte. Laut Ministerium sei damit zu rechnen, dass noch ein erheblicher Teil der Anträge bis zum Jahresende bewilligt wird.

Insgesamt rund 10.000 Betriebe betroffen

Nach einer Abfrage bei den Ländern sind bis zum 7. Dezember bundesweit 8.519 Anträge bei den zuständigen Landesbehörden eingegangen. Damit scheint sich die im August dieses Jahres geschätzte Zahl von rund 10.000 betroffenen Betrieben im Großen und Ganzen zu bestätigen.

Erfahrungsgemäß gehen viele Anträge noch in den letzten Tagen vor Ablauf der Fristen bei den zuständigen Behörden ein. Der Antragseingang variiert stark je nach Bundesland. In Brandenburg ist das Programm bereits um 100 Prozent überzeichnet.

Anträge sollen unbürokratisch und schnell bewilligt werden

Bisher wurden 799 Anträge bewilligt. Einige Länder wie etwa Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein oder Sachsen-Anhalt gewähren Vorschusszahlungen, um die Landwirte schnell und unbürokratisch finanziell unterstützen zu können.

Mit Material von BMEL
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