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Dürrehilfen: Polen zahlt schon aus

Flagge Polen vor der Sonne
am Dienstag, 25.09.2018 - 11:19 (Jetzt kommentieren)

In Polen haben die ersten Landwirte ihre Dürrehilfe auf dem Konto. Knapp 233 Euro wurden maximal je Hektar ausbezahlt.

Zur Unterstützung der Landwirte hatte die polnische Regierung bereits im Sommer ein Hilfspaket im Umfang von umgerechnet 350 Mio. Euro geschnürt. Dabei werden finanzielle Hilfen nach Schweregrad gestaffelt: Betriebe, bei denen die dürrebedingten Verluste 70 % übersteigen, erhalten demnach knapp 233 Euro/ha; Landwirte, die Ernteausfälle von mindestens 30 % nachweisen können, werden mit 116 Euro/ha unterstützt.

Geld ist schon auf den Konten der Landwirte

Wie Landwirtschaftsminister Jan Krzysztof Ardanowski berichtete, hat die zuständige Behörde für Restrukturierung und Modernisierung der Landwirtschaft (ARIMR) bis Anfang dieser Woche bereits 449 Anträge positiv beschieden und die entsprechenden Hilfsgelder auf die Konten der Bauern überwiesen. Dabei habe es sich um besonders schwere Fälle gehandelt, bei denen die Ausfälle 70 % des mehrjährigen Durchschnitts überschritten hätten, betonte Ardanowski.

Nach seinen Angaben hat die Behörde bisher rund 28.000 Anträge auf Dürrehilfen entgegengenommen. Zwischenzeitlich sei die Antragsfrist von Ende September auf Ende Oktober verlängert worden, da wegen erst jetzt einsetzenden Niederschläge mit weiteren Trockenschäden bei den späten Kulturen gerechnet werden müsse, erläuterte der Minister.

Mit Material von AgE

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