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EU-Konsultation

EU befragt Bürger: Ist der Lebensmittelmarkt gerecht?

Milchbauer Amos Venema im Stall
Alex Niedermayr, agrarmanager
am
17.08.2017

Landwirte sind häufig das schwächste Glied in der Lebensmittelkette. Die EU-Kommission befragt deshalb alle Bürger, wie der Markt fairer gestaltet werden könnte.

Landwirte, Bürger und andere interessierte Kreise können ihre Meinung zur einer gerechteren Lebensmitteversorgungskette bis zum 17. November 2017 abgeben.

EU-Agrarkommissar Phil Hogan sagte zur neu gestarteten Konsultation: "Die Landwirte sind das erste Glied der Kette. Ohne sie gäbe es keine Lebensmittel zu verarbeiten, zu verkaufen und zu verbrauchen. Dabei stellen wir allerdings fest, dass sie häufig noch immer das schwächste Glied in der Kette sind."

Wertschöpfung nicht gleich verteilt

Die Europäische Kommission sieht die Wertschöpfung nicht auf alle Stufen der Lebensmittelkette gleich verteilt. Sie will deshalb prüfen, ob es notwendig ist, unlautere Handelspraktiken in der Agrar- und Ernährungswirtschaft einzudämmen oder zu regeln. Darüber hinaus will sie bewerten, ob Markttransparenz entlang der Kette gegeben ist und auf welcher Stufe sie verbessert werden kann.

An der Umfrage kann über folgenden Link direkt teilgenommen werden (nur in englischer Version): Konsultation Lebensmittelversorgungskette

Mit Material von AIZ

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