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Ökolandbau

EU-Ökoverordnung: Strengere PSM-Grenzwerte vom Tisch

Weizenkörner rieseln aus der Hand.
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Katharina Krenn, agrarheute
am
02.12.2016

Die EU-Kommission hat offenbar die Forderung nach einem strengen Grenzwert für Pflanzenschutzmittel fallen gelassen. Können die Biobauern aufatmen?

In der letzten Verhandlungsrunde zur EU-Ökoverordnung soll die EU-Kommission von ihrer Forderung, den Pflanzenschutzmittel-Grenzwert für Bioprodukte auf das niedrige Niveau für Babynahrung festzulegen, Abstand genommen haben, sagte jetzt der Verhandlungsführer für die Reform, Martin Häusling, in einem Interview mit der taz.

Gegen diesen Vorstoß der Kommission liefen zuletzt die Biobauern Sturm. Sie fürchteten erhebliche Einbußen durch mögliche Abdrift von konventionell bewirtschafteten Flächen. Laut Häusling ist die Forderung endgültig vom Tisch.

Streit um das Prozedere

Als Alternative schlägt die Kommission vor, dass Bioprodukte nur ein Ökosiegel tragen dürfen, wenn nicht mehr als zwei verschiedene Mittel nachweisbar sind. Der Grund: Ein Pestizid-Cocktail weise daraufhin, dass die Pflanzenschutzmittel bewusst angewendet wurden. Das Parlament habe diesem Vorschlag nicht zugestimmt, so Häusling, da erst einmal geklärt werden müsse, „ab welcher Cocktail-Dosis Ware dezertifiziert werden muss“.

Die Abgeordneten fordern im Vorfeld eine europäische Angleichung der Analyseverfahren, um Wettbewerbsnachteile zu vermeiden. Kritische Werte sollten nicht automatisch zu einer Aberkennung des Öko-Siegels führen, sondern eine weitere Untersuchung folgen, fordert Häusling.

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