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Beihilfen

Frankreich zahlt 175 Mio. Euro an kleine und mittlere Schweinehalter

Mastschweine in Gruppenhaltung
am Dienstag, 12.04.2022 - 11:28 (Jetzt kommentieren)

In Frankreich erhalten kleine und mittlere Schweinehalter ein 175 Mio. Euro schweres Hilfspaket. Die EU-Kommission hat die Beihilfe zur Abmilderung der coronabedingten Einbußen am Freitag (08.12.) genehmigt.

Bis zu 290.000 Euro will die französische Regierung pro Betrieb auszahlen. Die Schweinehalter erhalten die Beihilfe bis zum 30. Juni. Sie gilt als außerordentliche Ausgleichszahlung zur Abmilderung der wirtschaftlichen, durch die Corona-Pandemie verursachten Folgen.

Die von der EU-Kommission genehmigten Zuschüsse sind Teil eines Gesamtpakets, über das die Regierung in Frankreich Ende Januar zur Unterstützung der Schweinehalter beschlossen hatte. Neben den Corona-Hilfen wurden etwa 75 Mio. Euro als Soforthilfe ausgezahlt. Innerhalb von zwei Wochen sollten alle Schweinehalter 15.000 Euro erhalten. Weitere 20 Mio. Euro wurden zur Entlastung von Sozialabgaben eingesetzt.

EU-Kommission genehmigt Programme für den Wald in Lettland, Tschechien und Bulgarien

Darüber hinaus hat die EU-Kommission für Forstwirte in Lettland, Tschechien und Bulgarien Unterstützungsprogramme genehmigt. Tschechien kann das Programm für den klimaangepassten Waldumbau um zwei Jahre bis 2027 verlängern und das Gesamtbudget auf 1,5 Mrd. Euro aufstocken. Von den zusätzlichen Geldern sollen etwa 335 Mio. Euro aus dem EU-Wiederaufbaufonds (RRF) kommen.

Mit 73 Mio. Euro werden die Forstbetriebe in Bulgarien unterstützt. Den Betrieben werden jeweils direkte Zuschüsse von umgerechnet maximal 290.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Ebenfalls bis zu 290.000 Euro pro Betrieb stellt das lettische Hilfspaket bereit, allerdings lediglich als zinsloses Darlehen. Die Kommission erteilte ihre Zustimmung zur Neuauflage des Pakets, das in Lettland bereits 2021 aufgelegt wurde. Um 1,5 Mio. Euro kann die Regierung das Gesamtbudget aufstocken.

Mit Material von AgE

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