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Pflanzenschutz

Glyphosat: 10 Jahre Verlängerung stehen im offiziellen Entwurf

Glyphosat auf Zwischenfrucht
© agrarfoto
von , am
17.07.2017

Schon seit längerem wird über das Pflanzenschutzmittel Glyphosat gestritten. Jetzt wurde den EU-Mitgliedsstaaten ein offizieller Entwurf für die Zulassung vorgelegt.

Die Zulassung des Herbizidwirkstoffes Glyphosat soll um zehn Jahre verlängert werden. Das geht aus dem Entwurf des EU-Gesundheitskommissars Vytenis Andriukaitis hervor, der den Mitgliedsstaaten zuletzt vorgelegt wurde. Über den Entwurf wird die EU-Kommission aber erst im Herbst endgültig entscheiden.

Es soll zu Einschränkungen im Gebrauch von Glyphosat kommen

Trotz der wahrscheinlichen Zulassung des Glyphosats für weitere 10 Jahre wird es einige neue Einschränkungen geben. Zum einen darf Tallowamin, ein Netzmittel, nicht mehr in Glyphosatprodukten enthalten sein. Zum anderen soll der Einsatz zur Beschleunigung der Abreife beispielsweise von Getreide verboten werden. Außerdem sollten die Mitgliedsstaaten in Zukunft sicherstellen, dass der Wirkstoff das Grundwasser nicht gefährdet und das Risiko für Wirbeltiere, Nichtzielpflanzen und den Anwender minimiert wird.

Bei richtiger Anwendung gilt Glyphosat als unbedenklich

Die Einstufung der Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die den Wirkstoff 2015 als nicht krebserregend einschätzte, wurde im März diesen Jahres durch den Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) bestätigt. Laut Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) zweifelten Wissenschaftler nationaler und europäischer Behörden also nicht an der Unbedenklichkeit von Glyphosat – solange es richtige angewendet wird. Zwischenzeitlich war das Herbizid von der WHO  als krebserregend eingestuft worden, das Ergebnis wurde aber aufgrund neuer Daten in Frage gestellt.

Kritik an dem Entwurf für die Glyphosatzulassung ließ Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) verlauten, ebenso die Grünen und einige Umweltorganisationen.

Mit Material von AgE

Erntezeit und Sommerhitze: Bauernregeln im Juli

Regenwetter
Wenn der Juli fängt zu tröpfeln an, so wird man lange Regen hab'n. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Claas bei Ernte
Mariä Heimsuch wird`s bestellt, wie`s Wetter vierzig Tag`sich hält. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Getreidefeld
Nur in der Juliglut, gedeihen Wein und Getreide gut. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Blitz und Donner
Wenn`s am Ulrichstag donnert, fallen die Nüsse vom Baum. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Mehltau auf Getreide
Wenn's im Juli viel regnet, man viel giftigem Mehltau begegnet. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Mähdrescher Getreidefeld
Juli heiß lohnt Müh und Schweiß. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Weidevieh im Sommer
Wenn im Jul' das Vieh nicht schwitzt, es im August oft donnert und blitzt. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Rübenroder
An St.Kilian säe Wicken und Rüben an. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Erntemaschinen Abendlicht
Fällt im staubigen Juli zeitig Regen, ist's für Natur von reichem Segen. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Acker
Wie`s Wetter am Siebenbrüdertag, es sieben Wochen bleiben mag. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Ernte auf Feld
Im Juli will der Bauer lieber schwitzen, als untätig hinterm Ofen sitzen. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Rübenernte
Juli Sonnenstrahl gibt eine gute Rübenzahl. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Mähdrescher im Roggen
So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich er Roggen mahlt. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Heuballen
Wenn's im Juli nicht donnert und blitzt, wenn im Juli der Schnitter nicht schwitzt, der Juli dem Bauern nicht nützt. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Korn Mähdrescher
Wettert der Juli mit großem Zorn, bringt er dafür reichlich Korn. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Weizenernte
Juli, schön und klar, gibt ein gutes Erntejahr. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Getreidefeld
Wenn Alexius verregnet heuer, werden Korn und Früchte teuer. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Mais im Regen
Juliregen nimmt den Erntesegen. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Weinernte
Vinzenz Sonnenschein, füllt die Fässer mit Wein. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Ernte im Sommer
Die erste Birn' bricht Sankt Margareth, darauf überall die Ernte angeht. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Maisfeld
Hagelt's im Juli und August, ist's aus mit des Bauern Freud und Lust. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Fahrsilo
Regnet's am Maria Magdalenen-Tag, folgt stehts mehr Regen nach. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Mähdrescher
Klar muss Apollmaris sein, dann bringt man gute Ernte heim. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Getreidefeld
Trübe Aussicht an den Hundstagen, trübe Aussicht das restliche Jahr. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Claas Ernte
St. Jakob nimmt hinweg die Not, bringt erste Frucht und frisches Brot. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Getreidefeld Abendlicht
St.Anna klar und rein, wird bald das Korn geborgen sein. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Getreidefeld
So golden die Sonne im Juli strahlt, so golden sich er Roggen mahlt. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Schwalbe
Ziehen Celsus schon die Schwalben fort, wird's bald kälter an dem Ort. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Zuckerrübe
Ist Florentine trocken blieben, schickt sie Raupen in Korn und Rüben. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Traktor Abend
Macht der Juli uns heiß, bringt der Winter viel Eis. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
Frost
Wie das Wetter an Ignatz ist, so stellt sich auch der Januar ein. (Quelle: wetter.de/bauernregeln.net) © ah/agrarfoto.com
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