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GroKo: Was wird aus dem BMEL?

Groko-Puzzel
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Anke Fritz, agrarheute
am
09.02.2018

Der agrarpolitische Sprecher der CDU/CSU Stegemann will das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als „Wirtschaftsministerium für den ländlichen Raum“ ausbauen.

Laut Koalitionsvertrag soll das Ressort nicht um die Zuständigkeit für den ländlichen Raum erweitert werden. Die Kompetenz soll offenbar beim Innenministerium angesiedelt werden, das unter Führung von Horst Seehofer (CSU) zudem für Heimat zuständig sein soll.

Die Bildung eines Bundesministeriums für Inneres, Bau und Heimat muss nach Einschätzung des agrarpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, nicht automatisch zu Lasten des Landwirtschaftsressorts gehen. „Die Begriffe ‚Heimat‘ und ‚ländlicher Raum‘ haben sicher Überschneidungen, sind aber nicht deckungsgleich“, erklärte der CDU-Politiker gegenüber Agra-Europe.

Stegemann will Wirtschaftsministerium für den ländlichen Raum

Man habe auch weiterhin alle Chancen, das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als „Wirtschaftsministerium für den ländlichen Raum“ zu positionieren und weiter auszubauen. „Wir werden damit eine wettbewerbsfähige und in die Zukunft gerichtete Landwirtschaft in Deutschland ermöglichen und bestehende ideologische Gräben schließen“, kündigte Stegemann an.

 

Mit Material von AgE

Das sind die neuen agrarpolitischen Sprecher im Bundestag

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