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Julia Klöckner: Jetzt Zwischenfrüchte zur Futternutzung säen

Bundesagrarministerin Julia Klöckner
am Mittwoch, 15.08.2018 - 11:50 (Jetzt kommentieren)

Das Kabinett hat der Verordnung für die Futtergewinnung auf ökologischen Vorrangflächen zugestimmt. Vor der Presse erklärt Julia Klöckner den aktuellen Stand. agrarheute war live vor Ort.

In einem Pressestatement informierte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner über die Verhandlungen aus dem Kabinett und die Folgen der Dürreperiode.

Die Frage, ob es sich um einen nationalen Notstand handelt, wird allerdings erst am kommenden Mittwoch (22. August) beantwortet. "Die Entscheidung fällt dann, wenn die Erntebilanz da ist", betonte Klöckner. Der Erntebericht wird die Grundlage für die Entscheidung sein. Sollte die Entscheidung "nationales Ausmaß" fallen, beginnen Bund-Länder-Verhandlungen, um Vereinbarungen über gemeinsam finanzierte Hilfsmaßnahmen zu treffen. 

 

Zwischenfrüchte können gesät werden

Das Kabinett stimmte dem von Klöckner vorgelegten Verordnungsentwurf zur Nutzung von Zwischenfrüchten zur Futtergewinnung zu. Nun wird der Entwurf dem Bundesrat zugeleitet.

Zwischenfrüchte können demnach ab sofort ausgesät werden. "Wir wollen das Angebot für Futter erhöhen", erklärte Klöckner. Das Video der Pressekonferenz können Sie hier ansehen:

 

Schadensmeldungen der Länder sind nicht vergleichbar

Die Bundesländer hätten ihre Schäden erst heute vollständig gemeldet, erklärte Klöckner weiter. Allerdings seien die Daten sehr unterschiedlich erhoben worden und demnach nicht vergleichbar.

"Die Länder müssen für einheitliche Erhebungsgrundsätze bei den Schadensmeldungen sorgen, die über Schätzungen hinausgehen. Mein Ministerium muss die Zahlen und Daten für den Erntebericht auswerten, damit wir eine valide Grundlage haben", betonte Klöckner.

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