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Globale Getreidemärkte

Kein USDA-Report im Januar?

am
27.12.2018

Der Anfang Januar anstehende USDA-Report wird möglicherweise ausfallen.

Grund ist der aktuelle Streit in den USA zwischen Republikanern und Demokraten über die Finanzierung der Grenzmauer zu Mexiko. Da man sich bisher nicht auf einen Zwischenetat einigen konnte, ist es in Washington wieder zu einem sogenannten „Shut down“ gekommen. Mehrere Regierungsbehörden müssen deshalb ihre Arbeit einschränken. Von diesen Einschränkungen betroffen ist auch das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA).

Wie Ressortchef Sonny Perdue mitteilte, werden verschiedene Aktivitäten des Hauses eingestellt beziehungsweise reduziert. Einige Mitarbeiter wurden beurlaubt.

USDA-Reports zum Weltmarkt wären betroffen

Bestimmte Aktivitäten würden jedoch auch fortgeführt, so Perdue. Diese stehen mit der Strafverfolgung, dem Schutz von Leben und Eigentum in Verbindung oder würden aus noch verfügbaren Mitteln finanziert. In der ersten Woche des Stillstands waren laut Perdue 61 Prozent der USDA-Mitarbeiter von der Stilllegung ausgenommen.

Wenn der „Shut down“ andauere, werde dieser Anteil jedoch abnehmen und weitere Aktivitäten würden eingeschränkt. Ausfallen werden voraussichtlich unter anderem nationale Statistiken wie der „Crop-Production“-Report und die Berichte zu den Weltagrarmärkten.

Nach einer Woche würden auch verschiedene Zahlungen an landwirtschaftliche Betriebe nicht mehr ausgereicht. Weitergeführt würden zunächst die Agrarausfuhrkreditvergabe sowie andere Tätigkeiten zur Entwicklung und Überwachung des Agrarhandels.

Mit Material von Agra-Europe (AgE)
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