Login

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Biomesse

Klöckner befürwortet Biolebensmittel in Discountern

Biolebensmittel in Discountern
am Donnerstag, 14.02.2019 - 15:12

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner begrüßt, dass es Biomarken jetzt auch in Discountern gibt. Das sei wichtig, damit der Ökolandbau auch die Massen erreiche.

Klöckner BioFach 2019

„Es ist gut, dass es Biomarken jetzt auch beim Discounter gibt“, betonte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gestern bei der Eröffnung der Biofach in Nürnberg. Der zunehmende Verkauf von ökologisch erzeugten Produkten in Discountern trägt nach ihrer Ansicht zu einer gesamtgesellschaftlichen Marktdurchdringung bei. Wenn der Ökolandbau die Masse erreichen wolle, dürfe er kein Elitenprojekt für diejenigen sein, die sich die Produkte leisten könnten.

Idealisierten Vorstellungen der ökologischen Wende begegnet Klöckner mit Pragmatismus: „Auch wenn man etwas manchmal nicht im Alles oder Nichts-Prinzip hinbekommen kann - diejenigen, die für die breite Masse deutlich machen, dass Biolebensmittel zum Alltag gehören können, sind Vorreiter für eine Biofach, die auch neue Wege geht.“ Wichtig sei aber auch, was nachher beim Landwirt ankomme und dass „die Marge nicht von demjenigen eingesteckt wird, der damit Werbung macht“.

 

Nischendasein des Ökolandbaus passé

Auch der Vorstandsvorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), Dr. Felix Prinz zu Löwenstein, äußerte keine Einwände gegen ein zunehmendes Ökoangebot in Discountern. An dieser Tatsache lasse sich ohnehin nichts ändern, und ein wachsender Markt gehe eben mit einer Differenzierung einher. Als „extrem wichtig“ für die Branche bezeichnete Prinz Löwenstein aber, dass sich auch der Naturkostfachhandel gesund weiterentwickle. Dieser sorge nämlich für die nötige Vielfalt.

Der BÖLW-Vorsitzende räumte ein, dass die Listung von Biomarken in Discountern zu  „heftigen Diskussionen“ innerhalb der Ökobranche geführt habe. Er kenne aber keinen Branchenvertreter, der für ein Nischendasein des Ökolandbaus plädieren würde. Unabhängig von der einzelnen Marktentscheidung, die jeder für sich selber beantworten müsse, sei es richtig, auf ein Konzept zu setzen, „mit dem wir tatsächlich in dieser Welt etwas verändern“. Niemand müsse deshalb „seine Weltanschauung über Bord werfen“, und auch in einem wachsenden Markt gebe es weiterhin Aufgaben für Pioniere.

Mit Material von AgE

Öko ohne Vieh: So macht's der Schillerhof

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Biolandbau

Öko ohne Vieh: So macht's der Schillerhof

am Dienstag, 17.07.2018 - 15:20

Öko ohne Vieh ist kein Problem. Zumindest nicht für Dr. Matthias Schiller und seine Frau Heidi. Das Ehepaar bewirtschaftet einen Bioland-Hof in Wisch, Schleswig-Holstein. Auf 170 ha bauen sie Getreide, Ackerbohnen und Erdbeeren an. Das sind die Impressionen vom Schillerhof.

aPLUS - Exklusiv für Abonnenten
Liebe Leserin, lieber Leser,

dieser Exklusivinhalt ist für agrarheute-Abonnenten sichtbar. Um den Inhalt zu sehen, loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich bitte.

agrarheute

Wenn Sie kein agrarheute-Abonnent sind, können Sie hier kostenlos Probeausgaben von agrarheute bestellen. Sie haben damit sofort Zugriff befristet für 30 Tage auf alle Exklusivbereiche.

Registrieren

Ich habe bereits ein agrarheute-Abo und möchte mich kostenlos registrieren.
Als Abonnent kostenlos registrieren
Ich habe noch kein agrarheute-Abo und möchte mich registrieren und kostenlose Probeausgaben bestellen.
Registrieren Icon
Auch interessant